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	<title>Ratgeber | Blog Parkett Aktion</title>
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	<title>Ratgeber | Blog Parkett Aktion</title>
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		<title>Parkett auf Fussbodenheizung</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 12:04:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Parkett auf der Fußbodenheizung Die Kombination von Parkett und Fußbodenheizung erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: ein Parkettboden ist nicht nur optisch ansprechend, sondern spart in Verbindung mit einer modernen Fußbodenheizung auch Energie und sorgt für ein gesundes und angenehmes Raumklima. Damit Sie problemlos und dauerhaft von den Vorzügen Ihres [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Parkett auf der Fußbodenheizung</h1>
<p>Die Kombination von Parkett und Fußbodenheizung erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: ein Parkettboden ist nicht nur optisch ansprechend, sondern spart in Verbindung mit einer modernen Fußbodenheizung auch Energie und sorgt für ein gesundes und angenehmes Raumklima. Damit Sie problemlos und dauerhaft von den Vorzügen Ihres Parketts auf Fußbodenheizung profitieren können, sollten Sie bereits im Vorfeld einige wesentliche Punkte beachten.</p>
<p>Parkett ist ein hochwertiger Fußbodenbelag, der hauptsächlich aus Harthölzern hergestellt wird. Man unterscheidet zwischen Massivparkett und Mehrschichtparkett (2- oder 3-Schicht) bzw. Fertigparkett. Spezifische Eigenschaften der verschiedenen Holzarten und zahlreiche Varianten in Farbe, Struktur und Sortierung verleihen jedem Parkett einen individuellen Charakter. Durch die unterschiedlichen Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung und Verlegetechniken ist ein Parkettboden vielseitig und flexibel einsetzbar. Auch der Einsatz von Parkett auf Fußbodenheizung hat sich bewährt, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.</p>
<h2>Fußbodenheizung als Heizsystem</h2>
<p>Fußbodenheizungen sind wirtschaftlich, sauber, umweltschonend und vielseitig einsetzbar. Beinahe die Hälfte aller Ein- und Mehrfamilienhäuser wird heutzutage mit einer Fußbodenheizung ausgestattet.</p>
<p>Vor allem durch das Energiesparpotenzial in Verbindung mit Niedrigheizsystemen (z. B. Wärmepumpe oder Solarkollektoren) und die gleichmäßige Strahlungswärme ohne störende Heizkörper punktet die Fußbodenheizung gegenüber herkömmlichen Kompaktheizsystemen. Dem gegenüber stehen der relativ aufwändige Einbau, die vergleichsweise hohen Anschaffungs- und Errichtungskosten sowie die verhältnismäßig träge Temperaturregelung.</p>
<h3>Die verschiedenen Arten von Fußbodenheizungen</h3>
<p>Der Klassiker unter den Fußbodenheizungen ist die Warmwasser-Fußbodenheizung. Dabei zirkuliert warmes Wasser durch Kunststoff- oder Kupferrohre, die meist schneckenförmig mittels Nasssystem direkt im oder mittels Trockensystem unter dem Estrich verlegt werden. Durch einen Heizkreisverteiler mit Vor- und Rücklauf sowie einem Wärmefühler wird die Temperatur des Wassers je nach Witterungsbedingungen angepasst und auf maximal 40 Grad erhitzt. Durch die großflächige Anordnung der Rohre sind jedoch meist Vorlauftemperaturen von 30 bis 35 Grad ausreichend, um den Raum gleichmäßig und beständig zu beheizen. Durch den relativ hohen Montageaufwand und die notwendigen Aufbauhöhen für den abschließenden Bodenbelag werden Warmwasser-Fußbodenheizungen hauptsächlich für Neubauten oder bei Komplettsanierungen eingebaut.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-767" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/fussboden-heizung-rohre-schleifen-ohne-parkett-1027126150.jpg.jpg" alt="Parkett auf Fussbodenheizung." width="694" height="462" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/fussboden-heizung-rohre-schleifen-ohne-parkett-1027126150.jpg.jpg 694w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/fussboden-heizung-rohre-schleifen-ohne-parkett-1027126150.jpg-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 694px) 100vw, 694px" /></p>
<p>Für bestehende Wohnobjekte, die nicht über ausreichende Aufbauhöhen für die Errichtung einer Warmwasser-Fußbodenheizung verfügen, stellt die Elektro-Fußbodenheizung eine Alternative dar. Bei dieser Variante werden montagefertige, dünne Heizmatten mit Widerstandskabeln oder Folien mit integrierten Heizleitern ohne großen baulichen Aufwand unter, im oder auf dem trockenen, sauberen Estrich verlegt. Die Wärme entsteht hier über das Zusammenspiel von Strom und Spannung am Heizleiter. Geregelt wird die Temperatur mittels Fern- oder Bodenfühler. Elektro-Fußbodenheizungen können als vollwertiges oder ergänzendes Heizsystem eingesetzt werden und lassen sich bei Bedarf rückstandslos entfernen.</p>
<p>ACHTUNG: Elektro-Fußbodenheizungen sind nicht Teil der Norm EN 1264, d.h. Parketthersteller geben ihre Produkte nicht zur Verwendung auf solchen Fußbodenheizungen frei. Sie können zwar Parkett nutzen, allerdings verlieren Sie die Gewährleistung des Parkettherstellers.</p>
<h2>Parkett auf Fußbodenheizung &#8211; ja oder nein?</h2>
<p>Früher war die Tauglichkeit von Parkett auf Fußbodenheizung ein vieldiskutiertes Thema. Inzwischen hat sich die Kombination durch überwiegend positive Erfahrungswerte bewährt. Allerdings gibt es nach wie vor Risiken und Fehlerquellen. Für eine optimale und langlebige Wechselwirkung zwischen Parkett und Fußbodenheizung sind einige wesentliche Faktoren zu berücksichtigen. Der folgende Leitfaden bietet einen Überblick darüber, was bei der Vorbereitung, der Auswahl, der Verlegung und der Nutzung von Parkett auf Fußbodenheizung zu beachten ist.</p>
<h2>Was ist bei der Fußbodenheizung wichtig?</h2>
<h3>Fachmännische Verlegung der Fußbodenheizung</h3>
<p>Entscheidend ist, dass der Untergrund fachmännisch vorbereitet wird und bei der Montage der Fußbodenheizung auf eine effiziente, gleichmäßige und vor allem flächendeckende Wärmeverteilung über den gesamten Boden geachtet wird. Der Abstand der Heizungsrohre sollte groß genug dimensioniert werden (10 bis 20 cm), um auch ohne Vollauslastung der Fußbodenheizung eine angenehme Wärme im Raum zu erreichen.</p>
<h3>Verlegereife Aufbereitung des Estrichs</h3>
<p>Nass eingebrachte Untergründe (z. B. Zementestriche) sind für die Errichtung der Fußbodenheizung ebenso geeignet wie trockene (z. B. Spanplatten). Bevor ein Parkett verlegt werden kann, muss der Untergrund eben, fest und trocken sein. Vor allem bei nass eingebrachten Zementestrichen ist es notwendig, diesen vollständig auszuheizen. Üblicherweise wird dazu die Temperatur der Fußbodenheizung nach Aushärtung des Estriches (nach ca. 4 Wochen) erst stufenweise um 5° erhöht, bis zwei Drittel der Heizlast erreicht sind und anschließend &#8211; nach einer konstanten Beheizung des Estriches &#8211; wieder abgesenkt.</p>
<p>Bei neu errichteten Estrichen sollte die Restfeuchtigkeit mittels CM-Methode (Calciumcarbid-Methode) bestimmt werden. Um ein möglichst exates Messergebnis zu erhalten, sollte der Estrichleger bei nass errichteten Estrichen im Vorfeld Messpunkte setzen sowie eventuell verwendete Schnellbindemittel bekannt geben. Der Richtwert für Parkettböden liegt bei Zement-Estrichen bei 1,8 % und bei Anhydrit-Estrichen (spezieller Estrich mit kürzerer Trocknungsphase) bei ca. 0,3 % Restfeuchtigkeit. Die tatsächlich zulässige Restfeuchtigkeit ist in der Verlegeanleitung des jeweiligen Parketts ersichtlich.</p>
<p>Erst nach kontrollierter Verlegereife des Estrichs mittels Ausheizprotokoll und Restfeuchtebestimmung sowie Funktionsprüfung der Fußbodenheizung ist der Untergrund für die Verlegung des Parketts geeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Möglichkeiten zur Temperaturregulierung</h3>
<p>Parkett und Fußbodenheizung lassen sich gut kombinieren. Warmwasser-Fußbodenheizungen eignen sich für die Verwendung von Parkett, sofern eine Möglichkeit zur Temperaturregulierung besteht. Elektro-Fußbodenheizungen dagegen sind nicht Teil der Norm 1264, nach der Parketthersteller ihre Ware testen. Parkett kann zwar auf Elektro-Fußbodenheizung verlegt werden, allerdings ohne Gewährleistung des Parkettherstellers.</p>
<p>Da die maximale Oberflächentemperatur von Parkettböden je nach Hersteller 26° bis 29° nicht übersteigen darf, empfiehlt sich die Verwendung von Niedertemperatur-Fußbodenheizungen, bei der sich die Temperatur exakt regulieren lässt. Unterhalb dieser Temperaturgrenze weist Parkett eine optimale Wärmeleitfähigkeit auf. Die Fußbodenheizung muss gleichmäßig verlegt werden, damit die Oberflächentemperatur auf der gesamten Bodenfläche ident ist und es zu keinen punktuellen Überschreitungen der Maximaltemperatur kommt.</p>
<p>Nicht zu verwechseln ist die Oberflächentemperatur mit der Vorlauftemperatur &#8211; also jener Temperatur, mit der das Wasser bei Warmwasser-Fußbodenheizungen in den verlegten Rohren zirkuliert. Diese kann durchaus höher sein als die Oberflächentemperatur, sollte jedoch so niedrig und konstant wie möglich sein.</p>
<p>Um im Schadensfall die Schuldfrage zu klären (Material- oder Bedienungsfehler), sind Verlegebetriebe laut Norm dazu verpflichtet, Heizplomben in die Fußbodenheizung einzubauen. Diese Metallplättchen reagieren bei zu hohen Temperaturen mit einer Farbveränderung &#8211; allerdings genügt dazu bereits eine einmalige Überhitzung. Präventive und umfassendere Alternative zur Heizplombe ist die sogenannte FidBox. Dieses kompakte Messgerät misst mittels zweier Sensoren Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit und zeichnet diese Daten langfristig auf. Mittels kostenloser App können die Messergebnisse kontrolliert und somit Schäden am Parkettboden verhindert werden, was auch die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten der FidBox von ca. 250,- Euro relativiert.</p>
<h3>Verlegefähige Aufbauhöhe der Fußbodenkonstruktion</h3>
<p>Die laut NORM EN 2242 vorgeschriebene Aufbauhöhe für Fußbodenheizungen mit Parkettbelag sollte 22 mm nicht überschreiben. Um die Reaktionszeit der Fußbodenheizung zu optimieren, wird eine Parkettdicke von maximal 15 mm empfohlen. Dies entspricht den Bemessungen der heutzutage vorwiegend eingebrachten Niedrigenergie-Heizestrichen.</p>
<p>Zusätzlich muss die Fußbodenkonstruktion mit einer Dampfsperre ausgestattet sein, die möglichst nahe am Parkett und keinesfalls unter der Unterkonstruktion liegen soll.</p>
<h2>Welches Parkett ist für Fußbodenheizung geeignet?</h2>
<p>In der Regel sind rund 95 % der im Handel erhältlichen Parkettböden für die Verlegung auf Fußbodenheizung zugelassen und geeignet. Da Holz als natürlicher Rohstoff aber auf Veränderungen von Temperatur oder Luftfeuchtigkeit reagiert und diese Schwankungen bei Fußbodenheizungen besonders intensiv sind, gibt es dennoch gewisse Unterschiede. Ausschlaggebend für die Eignung von Parkett auf Fußbodenheizung sind drei Faktoren: Holzart, Dicke und Aufbau des Parketts.</p>
<h3>Geeignete Holzarten</h3>
<p>Grundsätzlich gilt, dass Harthölzer für die Verwendung auf Fußbodenheizungen besser geeignet sind, als Weichhölzer. Holzarten mit hoher Dichte erwärmen sich schneller und verfügen durch ihre kleinporige Struktur über eine höhere Wärmeleitfähigkeit. Tropenhölzer wie Teak-Holz, Jatoba, Merbau und Wenge weisen eine sehr hohe Dichte auf und geben die Wärme rascher an den Raum ab. Andere Holzarten, wie z. B. Bambus, haben eine niedrige Wärmeleitfähigkeit, sodass die Fußbodenheizung nur träge reagiert. Da die meisten Parkettböden jedoch nur eine geringe Dicke aufweisen, sind die spürbaren Unterschiede in der Wärmeleitung meist marginal.</p>
<p>Viel wesentlichere Auswirkungen können durch das Quell- und Schwindverhalten des Holzes entstehen. Als Holzarten mit besonders günstigen Eigenschaften gelten klassische Parkett-Holzarten wie Eiche oder Esche, aber auch Nussbaum, Birnbaum oder Kirsche. Diese Hölzer neigen weniger zum Arbeiten und zeigen deutlich geringere Reaktionen auf schwankende Bedingungen.</p>
<p>Holzarten mit hohem Quell- und Schwindverhalten wie Ahorn, Tanne oder Fichte sind für die Verlegung auf beheizten Untergründen nur bedingt geeignet. Diese stärker auf unterschiedliche Temperaturen und führen zu einem erhöhten Risiko von unerwünschter Fugenbildung im Parkett.</p>
<p>Nicht empfehlenswert in Kombination mit Fußbodenheizungen ist Buchenholz, da dieses besonders stark auf Temperaturschwankungen und trockene Raumluft reagiert. In Verbindung mit einer Fußbodenheizung werden diese Faktoren zusätzlich negativ beeinflusst, sodass Buchenholz unweigerlich zu verstärkter Fugenbildung führt.</p>
<p>Ungeachtet der grundsätzlichen Eignung der Holzart sind jedoch immer die tatsächlichen Raumverhältnisse sowie die individuellen Hersteller-Empfehlungen entscheidend. Vor der endgültigen Auswahl des Parketts sollten die Verlegehinweise beachtet und die Beratung eines neutralen Fachbetriebes in Anspruch genommen werden.</p>
<h3>Geeignete Dicke und Aufbau</h3>
<p>Parkett ist je nach Ausführung und Aufbau in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Das Angebot reicht von 8 mm dünnen Mosaik-Parketts bis 22 mm dicken Stabparketts. Bei gängigen Zweischicht-Parketts beträgt die Höhe meist 10 bis 12 mm, bei Dreischicht-Parkett 14 bis 15 mm dick. Grundsätzlich gilt: Je dicker das Parkett, desto träger die Reaktionszeit der Fußbodenheizung und desto länger die Aufheizphase. Grund dafür sind die unterschiedlichen Werte bezüglich Holzfeuchteangleichgeschwindigkeit und Wärmeleitfähigkeit.</p>
<h2>Was ist bei der Verlegung von Parkett auf Fußbodenheizung zu beachten?</h2>
<h4>Verklebte Verlegung</h4>
<p>Voraussetzung für die Verlegung von Parkett auf Fußbodenheizung ist eine feste Verbindung zwischen Untergrund und Holzboden. Das Parkett muss dicht am Unterboden aufliegen und fest verklebt werden. So wird eine optimale Wärmeübertragung gewährleistet und Hohlräume vermieden, die zu einer Austrocknung des Bodens führen könnten.</p>
<p><span class="embed-privacy-url"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yX0p-z6aB_s">Eingebetteten Inhalt von YouTube öffnen</a></span></p>
<p><strong>Eine schwimmende Verlegung des Parketts ist für Fußbodenheizungen ungeeignet</strong>, da es durch die lose Anbringung des Bodens zu längeren Aufwärmzeiten und einer ungleichmäßigen Wärmeverteilung kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Ausgewogenes Fugenbild</h4>
<p>Um die Langlebigkeit des Parketts zu gewährleisten, sollte die Verlegung idealerweise in Mustern mit unterschiedlichen Ausrichtungen erfolgen. Besonders geeignet sind Fischgrät-, Flecht- oder Würfelmuster, da diese ein ausgeglichenes Fugenbild schaffen.</p>
<h4>Arbeitsbedingungen</h4>
<p>Die Arbeitstemperatur bei der Verlegung von Parkett auf Fußbodenheizung sollte mindestens 18° betragen, die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 60 % liegen.</p>
<h4>Oberflächenbehandlung</h4>
<p>Da Parkett auf Fußbodenheizung schwankenden Bedingungen ausgesetzt ist und demnach stärker arbeitet, empfiehlt sich die Verwendung von Öl als Oberflächenbehandlung. Öl hinterlässt keine Schicht auf dem Boden und lässt die einzelnen Parkettelemente für sich arbeiten. Lackierte oder versiegelte Parkettböden sind bei Fußbodenheizungen nicht ratsam, da sich bei schichtbildender Oberflächenbehandlung unschöne Abrissfugen bilden können.</p>
<h3>Diese Faktoren wirken auf Parkett-Boden</h3>
<h4>Feuchtigkeit und Raumklima</h4>
<p>Holzböden reagieren in Kombination mit Fußbodenheizungen empfindlicher auf Feuchtigkeit als andere Bodenarten. Grund dafür ist der unterschiedliche Feuchtigkeitsgehalt zwischen den trockenen und den feuchten Stellen des Bodens. Fußbodenheizungen verstärken die Austrocknung des Parketts, wodurch sich das Holz zusammenzieht. Die Folge sind zeitweise auftretende Fugen &#8211; insbesondere bei kaltem, trockenem Raumklima.</p>
<p>Vor allem in den Wintermonaten ist daher auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zu achten. Eine ganzjährig konstante relative Luftfeuchtigkeit von 45 bis 60 % beugt nicht nur unschönen Fugen im Parkett vor, sondern trägt zudem zu einem gesunden Raumklima für Mensch, Tier und Pflanzen bei.</p>
<h4>Oberflächenspannungen</h4>
<p>Durch die variierenden Spannungsverhältnisse von Parkett auf Fußbodenheizung können Windrisse entstehen, an denen die Oberfläche im schlimmsten Fall aufplatzen kann.</p>
<h4>Temperatur</h4>
<p>In der Heizperiode ist darauf zu achten, dass die maximale Oberflächentemperatur von 26 bis 29° nicht überschritten wird. Bei durchschnittlichem Heizbedarf, entsprechendem Standard hinsichtlich Wärmedämmung und geeigneter Raumausstattung ist im Normalfall eine Oberflächentemperatur von 23° ausreichend, um eine angenehme Raumtemperatur von 21° zu erzielen.</p>
<p>Sowohl Oberflächen- als auch Vorlauftemperatur sollten während der gesamten Heizperiode möglichst konstant gehalten werden, um das Parkett zu schonen.</p>
<p>Um punktuelle Temperaturanstiege am Boden zu vermeiden, sollte auf Teppiche oder großflächige Möblierung verzichtet werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Parkett und Fußbodenheizung bilden eine optimale Kombination in Bezug auf Optik, Raumklima, Energieeffizienz und Lebensqualität. Entscheidend für ein dauerhaft zufriedenstellendes Ergebnis ist die richtige Auswahl des Parketts sowie die fachmännische Verlegung und der gewissenhafte Betrieb der Fußbodenheizung.</p>


<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://parkett-aktion.blog/parkett-auf-fussbodenheizung/">Parkett auf Fussbodenheizung</a> erschien zuerst auf <a href="https://parkett-aktion.blog">Parkett Aktion Blog: Ratgeber und Anleitungen f&uuml;r Parkett</a>.</p>
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		<title>Holzrisse &#038; Risse im Parkett</title>
		<link>https://parkett-aktion.blog/holzrisse-risse-im-parkett/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[SPA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 15:43:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter einem Riss versteht man eine Trennung im Holz längs der Fasern. Diese Zerreißung wird verursacht durch Spannungen, die die Querzugfestigkeit des Holzes erreicht haben. Risse im Holz sind oftmals Anlass zu Reklamationen, insbesondere von Endverbraucherkunden. Risse können im weiterverarbeiteten Holz zu optischen und technischen Mängeln führen. So sind Risse in Parkettböden zumindest optische Mängel. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Unter einem Riss versteht man eine Trennung im Holz längs der Fasern.</strong> Diese Zerreißung wird verursacht durch Spannungen, die die Querzugfestigkeit des Holzes erreicht haben. Risse im Holz sind oftmals Anlass zu Reklamationen, insbesondere von Endverbraucherkunden. Risse können im weiterverarbeiteten Holz zu optischen und technischen Mängeln führen. So sind <strong>Risse in Parkettböden zumindest optische Mängel</strong>. Sie stellen aber auch technische Mängel dar, vor allem wenn sie zu Verletzungen des Nutzers beim Betreten führen. (Ausführliche Informationen zu <a href="https://parkett-aktion.blog/garantie-bei-parkettboeden-darauf-sollten-sie-achten/">Mängel, Gewährleistung und Garantie bei Parkett-Böden</a>.)</p>



<p>Risse können bereits im lebenden Baum entstehen, verursacht durch Wachstumsspannungen oder mechanische Einwirkungen (z. B. Wind, Frost oder langen Trockenperioden). <strong>Am häufigsten</strong> kommen sie aber am geschlagenen Holz oder <strong>beim Schnittholz als Folge zu rascher Trocknung vor</strong>, durch damit auftretende Zugspannungen (Schwindspannungen). Hier spricht man von so genannten <strong>Schwindrissen oder Schwundrissen und Trocknungsrissen</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-full wp-image-776"><img decoding="async" width="2400" height="862" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-nadelholz.jpg" alt="Schwindrisse in Nadelholz: deutlich abgesetzt und entlang der Faser." class="wp-image-776" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-nadelholz.jpg 2400w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-nadelholz-300x108.jpg 300w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-nadelholz-1024x368.jpg 1024w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-nadelholz-768x276.jpg 768w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-nadelholz-1536x552.jpg 1536w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-nadelholz-2048x736.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abb. 1: Schwindrisse in Nadelholz: deutlich abgesetzt und entlang der Faser.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignnone size-large"><img decoding="async" width="1024" height="298" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-laubholz-1024x298.jpg" alt="Schwindrisse in Laubholz, wieder deutlich abgesetzt und entlang der Faser." class="wp-image-778" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-laubholz-1024x298.jpg 1024w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-laubholz-300x87.jpg 300w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-laubholz-768x224.jpg 768w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-laubholz-1536x447.jpg 1536w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/schwindrisse-laubholz-2048x596.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abb. 2: Schwindrisse in Laubholz, wieder deutlich abgesetzt und entlang der Faser.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Schwindrisse</h2>



<p><strong>Schwundrisse als Hirn- und Mantelrisse im Rundholz, Schwindrisse im Schnittholz und in daraus hergestellten Endprodukten</strong></p>



<p><strong>Schwindrisse sind allgemein Risse, welche infolge durch ungleiches Trocknen des Holzes entstehen</strong>. Bei der Trocknung, besonders wenn diese zu rasch erfolgt, treten große Spannungen im Holz auf, die sich unter anderem in der Entstehung von Schwindrissen auswirken. Im Rundholz entstehen mehr oder weniger tief greifende Stirn- und Mantelrisse.</p>



<p>Holz trocknet über die Stirnseiten (Hirnseiten), durch die dort angeschnittenen Fasern und Wasserleitungsröhren, besonders schnell aus. Dies betrifft neben dem Rundholz auch das Schnittholz und Holz in weiterverarbeiteten Produkten, wie z. B. in Holzfußböden. Über die längs angeschnittenen Leitungsbahnen der Seitenflächen erfolgt die Trocknung wesentlich langsamer. Daher werden bei Hirnholz sehr schnell die Festigkeitskräfte des Holzes überschritten und das Holz bekommt „Hirnrisse“ (= „Stirnrisse“).</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="166" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/stirnriss-nadelschnittholz-300x166-1.jpg" alt="Abb. 3: einem Nadelschnittholz." class="wp-image-781"/><figcaption class="wp-element-caption">Abb. 3: Stirnrisse in einem Nadelschnittholz.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="224" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/stirnriss-laubschnittholz-300x224-1.jpg" alt="" class="wp-image-783"/><figcaption class="wp-element-caption">Abb. 4: Stirnrisse in einem Laubschnittholz.</figcaption></figure>



<p>Hirnrisse werden durch die rasche Austrocknung über Hirn verursacht, bedingt durch die bessere Leitfähigkeit in Faserrichtung und stärkerer Luftströmung an den Brettenden. Solche Risse verlaufen einige Zentimeter tief, entlang der Faserrichtung. Sie können durch Anbringen von Stahl- bzw. Kunststoffklammern, durch Schutzanstriche auf der Hirnseite oder durch überstehende Stapellatten weitgehend vermieden werden. <strong>Die äußeren Jahrringe, im Splintholzbereich, trocknen viel schneller als das Kernholz</strong>. Deshalb schrumpft der Splintmantel um den noch feuchten Kern. Es bilden sich viele radiale Trocknungsrisse im Splint. Beim Heruntertrocknen des Kernholzbereiches bilden sich auch dort radiale Risse.</p>



<p>Bei leicht reißenden Holzarten, wie z. B. bei der Rotbuche und vielen meist dichteren tropischen Hölzern, können durch zu rasches Trocknen selbst starke Rundhölzer völlig aufgespalten werden. Solche <strong>Spannungsrisse sind keine Trocknungsrisse</strong>.</p>



<p>Schnittholzsortimente, wie z. B. Bretter oder Pfosten, welche nicht sachgemäß getrocknet werden, bekommen leicht Risse. Es entstehen hierbei vor allem Endrisse (Hirn-/Stirnrisse). Kernbretter reißen leicht radial auf. Liegt bei Kantholz die Kernröhre nicht in der Mitte des Querschnittes, dann bilden sich meist auf der Kernseite mehrere stärkere aber kurze Schwindrisse, während die andere Seite (die „linke Seite“ oder die „kernabgewandte Seite“) weniger zu Rissbildungen neigt. So empfiehlt es sich, stets kernfreies oder zumindest kerngetrenntes Holz zu produzieren und einzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trocknungsrisse</h2>



<p><strong>Holz arbeitet, d.h. es gibt Feuchtigkeit aus dem Holz an die Umgebungsluft ab bzw. nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und verändert dadurch sein Volumen</strong>. Beim Trocknen verringert das Holz sein Volumen, es schrumpft. Bei der Feuchteaufnahme quillt es und vergrößert sein Volumen. In den unterschiedlichen Richtungen des Holzes arbeitet das Holz verschieden stark. Entlang der Jahrringe (tangentiale Richtung) arbeitet das Holz 1,5 bis 2 mal so stark wie senkrecht zu den Jahresringen. Bei starkem und schnellem Schwund können die entstehenden Schwindkräfte die innere Festigkeit des Holzes übersteigen, das Holzgefüge zerreißt und es bilden sich Risse.</p>



<p>Trocknungsrisse entstehen durch Austrocknung des Holzes bis unter die Fasersättigungsfeuchte, welche im Durchschnitt bei ca. 30 % liegt. Dies kann bei Kernhölzern und Reifhölzern bereits kurz nach der Fällung im trockeneren Kernbereich des Stammes eintreten. Man spricht hierbei auch von einer so genannten „Initialrissbildung“.</p>



<p>Trocknungsrisse treten in weiterer Folge auch im Schnittholz auf und können auch als „Sekundärrissbildung“ bezeichnet werden. Risse treten bei Lufttrocknung nach entsprechend langer Lagerdauer bei jeder Holzart auf. Diese Risse können im Holzinneren oder an der Holzoberfläche auftreten. Ursache für Oberflächenrisse sind Außenspannungen, durch zu rasche Trocknung oder bei Parkettböden nach dem Einbau, verursacht durch ein zu trockenes Raumklima („Tertiärrissbildung“).</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="416" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/rissbildung-eichenparkett-trocknung-1024x416-1.jpg" alt="Rissbildung infolge in einer Astperipherie und entsprechendem Faserverlauf, verstärkt durch die Trocknung während der Heizperiode" class="wp-image-786" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/rissbildung-eichenparkett-trocknung-1024x416-1.jpg 1024w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/rissbildung-eichenparkett-trocknung-1024x416-1-300x122.jpg 300w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/rissbildung-eichenparkett-trocknung-1024x416-1-768x312.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abb. 5: Rissbildung infolge in einer Astperipherie und entsprechendem Faserverlauf, verstärkt durch die Trocknung während der Heizperiode</figcaption></figure>



<p>Solche Risse sind gleichmäßig über die ganze Oberfläche verteilt und verlaufen entlang der Holzstrahlen bzw. entlang des Faserverlaufes. Holzstrahlen wirken bei der Rissbildung zusätzlich als Spaltebene. Derartige Risse reichen nie von einer Brettseite auf die andere. Durch eine so genannte Konditionierung in der Endphase einer technischen Trocknung können Oberflächenrisse geschlossen werden.</p>



<p>Innenrisse entstehen hingegen durch innere Verschalung oder durch Zellkollaps, welche durch zu intensive technische Trocknung verursacht werden. Derartige Risse können durch kontrollierte und so genannte milde Trocknungen verhindert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zulässigkeit von Rissen in den technischen Regelwerken</h3>



<p>Die Beurteilung des Holzmerkmales „Risse“ in den entsprechenden unterschiedlichen Produktnormen bezieht sich immer auf den Zustand zum Zeitpunkt des Verlassens des Herstellerwerkes, Handwerksbetriebes oder Händlers, oder auf den Zeitpunkt des Einbaus.</p>



<p>Das eingebaute Produkt und sein späteres Verhalten im eingebauten Zustand sind vor allem vom Umgebungsklima abhängig.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="479" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/rissbildung-eichenparkett-1024x479-1.jpg" alt="Rissbildung nach dem Einbau und der ersten Heizperiode in einem massiven Eichenparkett" class="wp-image-789" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/rissbildung-eichenparkett-1024x479-1.jpg 1024w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/rissbildung-eichenparkett-1024x479-1-300x140.jpg 300w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/rissbildung-eichenparkett-1024x479-1-768x359.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Wie lassen sich Trockenrisse minimieren?</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Holz mit der richtigen Holzfeuchtigkeit (= Gebrauchsfeuchtigkeit) Das bedeutet, dass die Holzfeuchtigkeit dem jeweiligen Verwendungsort entsprechend angepasst sein muss. Das Holz arbeitet dann nur noch in der Bandbreite der Klimaänderung am Verwendungsort.</li>



<li>Wenn möglich, die rechte Brettseite nach außen zugewandt Rechte Seiten neigen weniger zur Rissbildung.</li>



<li>Durch spezielle Bretteinschnitte neigen Schnitthölzer weniger zur Vor allem Rift- und Halbriftbretter, das heißt Bretter mit stehenden oder leicht geneigten Jahresringen arbeiten weniger als Seitenbretter mit liegenden Jahresringen und bilden dadurch weniger stark Risse aus. Gleichzeitig ist die Oberfläche durch die „stehenden“ Jahresringe mit seinen härteren Spätholzzonen abriebfester.</li>
</ul>



<p>Vor allem bei der Betrachtung von alten Holzbauten kommen viele Menschen zu dem Urteil: Risse können auch schön sein!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Risse in Parkettfußböden</h2>



<p>Folgende Fragestellungen sind dazu zu klären:</p>



<p><strong>Hat ein Parkettleger als Auftragnehmer mit der, im Rahmen seiner handwerklichen Leistungen üblichen Sorgfalt, überhaupt die Möglichkeit</strong></p>



<p><strong>„Risse“, speziell „Trockenrisse“ innerhalb von Deckschichtlamellen zu verhindern?</strong></p>



<p>Raumklimatische Bedingungen innerhalb einer Heizperiode spielen in den jeweiligen Räumlichkeiten eine wesentliche Rolle für eine etwaige Rissbildung. So ist für Holzfußböden ein Raumklima mit einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 50 % und einer Raum-/Bodentemperatur zwischen 20°bis 23°optimal und kann so zur Rissvermeidung beitragen.</p>



<p>Der Parkettleger ist als Fachmann verpflichtet, den oder die Nutzer auf die entsprechenden Pflegehinweise des Herstellers aufmerksam zu machen. Auch auf ein richtiges Lüften im Winter ist hinzuweisen. Mehrmaliges Stoßlüften ist zu empfehlen. Ein sehr langes Lüften im Winter führt zu einer weiteren Absenkung der bereits niedrigen Luftfeuchtigkeit. Viele Feuchtequellen im Raum sind während einer Heizperiode ideal.</p>



<p>Zudem ist es die Pflicht eines Bodenlegers, vor der Verlegung im Rahmen der entsprechenden Normen, beispielsweise die Ebenheit und die Verlegereife (z. B. Feuchtigkeit) von Estrichen zu messen bzw. festzustellen.</p>



<p><strong>Handelt es sich bei Rissen um ein materialspezifisches, kennzeichnendes Merkmal?</strong></p>



<p>Selbst bei Einhaltung günstiger raumklimatischer Bedingungen können vor allem bei dichteren Holzarten (dazu zählen vor allem viele tropische Hölzer), aber durchaus auch Rotbuchenholz und Eichenholz, Trockenrisse entstehen.</p>



<p><strong>Handelt es sich um produktionstechnische Problemstellungen, wie z. B. den Herstellungsprozess der Deckschichtlamellen oder den Trocknungsprozess von der Rohware für die Produktion der Deckschichtlamellen?</strong></p>



<p>Selbst bei einer sachgemäßen Holztrocknung können feine Mikrotrockenrisse entstehen, welche sich während der Heizperiode vergrößern können und dann oft als ein „Mangel“ angesehen werden. Derartige Trockenrisse innerhalb von Deckschichtlamellen beeinträchtigen nicht nur das Gesamtbild hinsichtlich des Geltungsnutzens, sondern auch die Wertschöpfung und Werterhaltung von Mehrschichtparkettflächen.</p>



<p>Im Falle von Mehrschichtparkettelementen ist es wichtig, dass die jeweiligen Holzarten, aufgrund ihrer unterschiedlichen Dichten und ihrem verschiedenen</p>



<p>Quell- und Schwindverhalten, zum Zeitpunkt ihrer Herstellung verschiedene Holzausgleichsfeuchtigkeiten besitzen. Sie sind daher auf die entsprechende Holzfeuchtigkeit zu trocknen und dann erst zu einem Parkettelement zu verkleben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://parkett-aktion.blog/holzrisse-risse-im-parkett/">Holzrisse &amp; Risse im Parkett</a> erschien zuerst auf <a href="https://parkett-aktion.blog">Parkett Aktion Blog: Ratgeber und Anleitungen f&uuml;r Parkett</a>.</p>
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		<title>Parkett verkleben oder schwimmend verlegen?</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 14:59:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Muss ich meinen Parkettboden verkleben oder kann ich ihn nicht auch schwimmend verlegen?&#160;Was ist denn nun besser? Wie verlege ich meinen Boden wenn ich eine Fußbodenheizung habe?&#160;Mit diesen, häufig gestellten Fragen wollen wir uns hier beschäftigen und somit mit vielen Mythen und Aussagen sogenannter Fachverkäufer aufräumen. Die schwimmende Verlegung von Parkettböden Zunächst einmal eine kurze [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://parkett-aktion.blog/parkett-verkleben-oder-schwimmend-verlegen/">Parkett verkleben oder schwimmend verlegen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://parkett-aktion.blog">Parkett Aktion Blog: Ratgeber und Anleitungen f&uuml;r Parkett</a>.</p>
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<p>Muss ich meinen Parkettboden verkleben oder kann ich ihn nicht auch schwimmend verlegen?&nbsp;Was ist denn nun besser? Wie verlege ich meinen Boden wenn ich eine Fußbodenheizung habe?&nbsp;Mit diesen, häufig gestellten Fragen wollen wir uns hier beschäftigen und somit mit vielen Mythen und Aussagen sogenannter Fachverkäufer aufräumen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die schwimmende Verlegung von Parkettböden</h2>



<p>Zunächst einmal eine kurze Erklärung der Begriffe „schwimmend“ und „vollflächig“: Bei der schwimmenden Verlegung werden die Parkettelemente miteinander verbunden und liegen lose auf einer <a href="https://parkett-aktion.com/parkettunterlage-kork-die-natuerliche-trittschalldaemmung-rollenkork-2-mm/kork-parkettunterlage-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trittschalldämmung </a>(also ohne feste Verbindung mit dem Untergrund). Dabei ist es egal, ob man Nut- &amp; Feder Parkett miteinander verleimt, oder einen Parkett mit Klick System wählt. Immer wenn die Dielen nur untereinander verbunden sind und nicht auf dem Untergrund fixiert werden, spricht man von einer schwimmenden Verlegung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die vollflächige Verklebung von Parkettböden</h2>



<p>Wie der Name es schon verrät, werden hier die Parkettelemente mittels geeigneten Klebstoffs fest mit dem Untergrund verbunden – also verklebt. Hier ist das Verbindungssystem (Klick oder Nut- &amp; Feder) der Dielen untereinander nicht ausschlaggebend.</p>



<p>Nun zu den eigentlichen Fragen:<br>Oftmals wollen viele Konsumenten den Boden nicht vollflächig mit dem Untergrund verkleben, da man befürchtet, dass eine spätere Entfernung des Bodens wesentlich mehr Aufwand darstellt als etwa bei einer schwimmenden Verlegung. Grundsätzlich ist diese Aussage zwar richtig, aber bereits beim Kauf eines neuen Produktes darüber nachzudenken, es wieder zu entfernen, scheint doch etwas hoch gegriffen zu sein. Würde man diesen Gedanken weiterführen, dürfte man keine Fliesen oder Naturstein verlegen und in weiterer Folge auch kein Haus oder keine Wohnung bauen. Denn wie der Volksmund schon sagt: „Es gibt immer was zu tun“. Bei einer geschätzten Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren, werden auch meist die Möbel gewechselt, Räume umgebaut usw. hier fällt das Boden entfernen kaum negativ ins Gewicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile von schwimmender Verlegung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong>Untergrundbeschaffenheit ist bei einer schwimmenden Verlegung nicht so wichtig</strong>, wie bei einer vollflächigen Verklebung. Somit ist eine schwimmende Verlegung auch auf porösen oder rissigen Estrichen möglich.<br></li>



<li>Ebenso <strong>kann Parkett schwimmend über bereits vorhandene Böden gelegt werden</strong>: wie z.B.: Teppich, Fliesen oder einen anderen Holzboden. Voraussetzung hierfür ist immer, ein fester und ebener Untergrund bzw. Unterboden. Soll ein Teppich unter dem Parkettboden verbleiben, achten Sie bitte darauf, dass dieser kurzfloorig ist und keine Falten wirft.<br></li>



<li>Ein weiterer Vorteil sind die günstigeren Kosten. Viele Endkunden und Hobbyhandwerker trauen es sich zu, einen Parkettboden schwimmend zu verlegen, was natürlich Geld spart. Zudem ist eine Trittschalldämmung günstiger als ein professioneller Parkettkleber.</li>



<li>Der Boden bzw. einzelne Dielen können vom Endkunden selbst ausgetauscht werden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Nachteile der schwimmenden Verlegung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Werden größere Flächen schwimmend verlegt, kann es beim begehen des Bodens zu einem leichten „nachfedern“ des Bodens kommen.<br></li>



<li>Bei Fußbodenheizung wird der Wärmedurchlasswiederstand etwas erhöht, was dazu führt, das die Fußbodenheizung etwas längere Zeit benötigt um die Temperatur auf die Oberfläche des Parkettbodens zu übertragen.<br></li>



<li>Ein Abschleifen des Bodens wird nahezu unöglich, da der Boden auch beim abschleifen leicht „federn“ kann.<br></li>



<li>Der Tausch (herausfräsen) von einzelnen Dielen im Schadensfall, durch einen professionellen Verleger, ist nicht oder nur sehr schwer möglich.<br></li>



<li>Dem Quell- und Schwindverhalten des Bodens wird nicht entgegengewirkt, was in den Wintermonaten eine leichte Fugenbildung zur Folge haben kann.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile der vollflächigen Verklebung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Geh- und Trittschall wird erheblich reduziert.</li>



<li>Gute Wärmeleitfähigkeit bei Fußbodenheizung</li>



<li>Das Quell- und Schwindverhalten wird auf ein Minimum reduziert</li>



<li>Ein Austausch einzelner Dielen durch den Profi ist möglich (herausfräsen).</li>



<li>Abschleifen des Bodens ist für einen Parkettleger kein Problem</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Nachteile der vollflächigen Verklebung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Höhere Kosten als bei einer schwimmenden Verlegung</li>



<li>Alte Untergründe bzw. Estriche müssen für eine Verklebung vorbereitet werden (alte Böden und Kleberreste entfernen, spröde oder gerissene Estriche wieder instand setzen.</li>



<li>Höherer Zeitaufwand als bei einer schwimmenden Verlegung</li>



<li>Nur sehr geschickte Laien oder Hobbyhandwerker sollten einen Boden selbst verkleben.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p><strong>Eine vollflächige Verklebung ist mit Sicherheit als qualitativ hochwertiger anzusehen</strong>, als eine schwimmende Verlegung. Aber grundsätzlich hängt die Entscheidung ob man einen Parkettboden schwimmend verlegen will oder ihn vollflächig verklebt von den eigenen Anforderungen an den Boden ab. Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass man Böden bis ca. € 30,- / m² fast immer schwimmend verlegt. Da ein Abschleifen durch einen Professionisten meist über € 20,- / m² kostet und somit in einem derartigen Fall eher unwirtschaftlich wäre.</p>



<p>Ebenso wird meist in Kinderzimmern oder ganz generell in einem Schlafzimmer der Boden schwimmend verlegt. Zum einen werden Böden in Kinderzimmern meistens dann erneuert, wenn das Kind zum Jugendlichen heranwächst, da hier Möbel und Boden gemeinsam getauscht werden um die „Spuren der Kindheit“ zu beseitigen. Zum anderen werden in Schlafzimmern sehr selten Fußbodenheizungen (wenn vorhanden) eingeschaltet bzw. laufen auf sehr niedriger Temperatur.</p>



<p>Auch Büros oder Kellerräume, die nicht Bestandteil des dauerhaften Wohn- und Wohlfühlbereiches sind, werden oft mit schwimmend verlegten Böden ausgestattet. Anders zeigt es sich oft bei Böden über € 50,- /m² diese werden häufiger vollflächig mit dem Untergrund verklebt. Und dies Aufgrund der von uns bereits angeführten Vorteile einer Verklebung. Zudem sei noch angemerkt, dass ein verklebter Boden langlebiger ist, als ein schwimmend verlegter. Aufgrund der geringeren Bewegungsfreiheit von geklebten Parkettböden werden die Kanten und Stöße gewohnt, was zu einer längeren Lebensdauer führt. Meist sind es Küche und vor allem Wohnzimmer wo auf die Behaglichkeit und Vorzüge eines vollflächig verklebten Bodens wert gelegt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die häufigsten Fragen</h2>



<p><strong>Was ist schwimmende Verlegung?</strong><br>Das Parkett wird nicht feste mit dem Untergrund verbunden. Es „schwimmt“ darauf.</p>



<p><strong>Was ist vollflächige Verlegung?</strong><br>Das Parkett wird mit einem Kleber feste mit einem aufbereiteten Untergrund verbunden.</p>



<p><strong>Wann ist schwimmende Verlegung besser?</strong><br>Eine schwimmende Verlegung ist unebenen, porösen oder rissigen Estrichen und sogar Teppich möglich.</p>



<p><strong>Wann ist verklebende Verlegung besser?</strong><br>Wenn Sie <a href="https://parkett-aktion.blog/parkett-auf-fussbodenheizung/">Parkett auf Fußbodenheizung</a> wünschen, dann empfiehlt sich eine vollflächige Verlegung.</p>



<p><strong>Welche Verlegungsart hält am längsten?</strong><br>Die vollflächige Verklebung hält in der Regel länger.</p>



<p><strong>Welche Verlegungsart ist einfacher?</strong><br>Mit schwimmender Verlegung und einem Klick-System kann auch ein Heimwerker Parkett verlegen.</p>



<p><strong>Welche Verlegungsart ist schneller?</strong><br>Die schwimmende Verlegung ist in der Regel schneller.</p>



<p><strong>Welche Verlegungsart ist teurer?</strong><br>Vollflächiges Verkleben bedarf einer längeren Vorbereitung, mehr Material und mehr Arbeitsaufwand vor dem <a href="https://parkett-aktion.blog/parkett-verlegen-die-ultimative-anleitung/">Verlegen des Parketts.</a></p>



<p></p>
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		<title>Holzfachbegriffe erklärt – Splintholz, Kernholz, Spiegel</title>
		<link>https://parkett-aktion.blog/holzfachbegriffe-erklaert-splintholz-kernholz-spiegel/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 14:50:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Splintholz? Als Splintholz bezeichnet man die hellere Holzschicht unter der Rinde eines Baumes, die dazu dient Wasser und Nährstoffe aus der Wurzel in die Baumkrone zu leiten. Jede Baumart besitzt Splintholz, allerdings gibt es je nach Holzart verschieden breite Splintholzzonen: – Robinie: hat nur 2 bis 3 Jahresringe Splintholz – Birke: hat zwischen [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Was ist Splintholz?</h2>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/splintholz.jpg" alt="Als Splintholz bezeichnet man die hellere Holzschicht unter der Rinde eines Baumes." class="wp-image-793" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/splintholz.jpg 800w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/splintholz-300x300.jpg 300w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/splintholz-150x150.jpg 150w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/splintholz-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Als Splintholz bezeichnet man die <strong>hellere Holzschicht unter der Rinde eines Baumes</strong>, die dazu dient Wasser und Nährstoffe aus der Wurzel in die Baumkrone zu leiten. Jede Baumart besitzt Splintholz, allerdings gibt es je nach Holzart verschieden breite Splintholzzonen: – Robinie: hat nur 2 bis 3 Jahresringe Splintholz – Birke: hat zwischen 60 und 80 Jahresringe Splintholz.Wenn sich der Baum weiterentwickelt, wird nicht mehr der ganze Splint zum Wasser- und Nährstofftransport benötigt und der innere Teil des Stammes „verkernt“ (siehe „Kernholz“). Das Splintholz enthält meist ca. 3 mal so viel Wasser wie das Kernholz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verwendung von Splintholz</h3>



<p>Je nach Baumart gibt es unterschiedliche Anwendungsgebiete für dieses Holz:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eschensplintholz ist meist elastisch und zäh und eignet sich hervorragend für Sportgeräte</li>



<li>Nuss, Eichen- und Kiefernsplintholz wird oft als „Schmuck“ an der Oberfläche eingesetzt</li>
</ul>



<p>Während es für Innenanwendungen eine optische Aufwertung ist, eignet sich das Splintholz durch die Anfälligkeit für Pilz- und Insektenbefall weniger für Außenanwendungen. Splintholz finden sich bei Holzböden vor allem in den Böden aus Eiche, Nussbaum und Lärche oder wenn ein natürlicher und lebhafter Look gewünscht wird. Dieser entsteht durch die Kombination aus hellerem Splintholz und dunklere Äste. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Kernholz oder Reifholz?</h2>



<p>Kernholz wird entweder als „Echtes Kernholz“ oder als „Reifholz“ bezeichnet und dient dem Baum als Stützung. Es ist der meist dunklere innere Kern eines Baumes, der sich farblich vom äußeren helleren Splintholz unterscheidet. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entsteht Kernholz?</h2>



<p>Das Kernholz entsteht durch die Verkernung des inneren Splintholzes. Je älter der Baum wird, desto weniger Splintholz benötigt er, um Wasser und Nährstoffe von den Wurzeln in die Krone zu transportieren. Das Kernholz ist härter und weniger anfällig für Schädlinge, als das Splintholz. Es entsteht meist erst nach 20-40 Jahren. Böden, die ausschließlich aus Kernholz bestehen, sind in der Zeichnung ruhiger und wirken dadurch edler.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/kernholz-1.jpg" alt="Kernholz wird entweder als „Echtes Kernholz“ oder als „Reifholz“ bezeichnet und dient dem Baum als Stützung." class="wp-image-795" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/kernholz-1.jpg 1000w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/kernholz-1-300x300.jpg 300w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/kernholz-1-150x150.jpg 150w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/kernholz-1-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Echtes Kernholz</h3>



<p>ist farblich deutlich vom Splintholz zu unterscheiden (z.B. Eiche: bräunliches Kernholz, weißlich/graues Splintholz Lärche: rötlich/braunes Kernholz, weißlich/gelbliches Splintholz).</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="1000" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/reifholz.jpg" alt="Reifholz." class="wp-image-797" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/reifholz.jpg 1000w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/reifholz-300x300.jpg 300w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/reifholz-150x150.jpg 150w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/reifholz-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Reifholz</h3>



<p>ist farblich nicht vom Splintholz zu unterscheiden (zB. Fichte, Tanne, Rotbuche, usw.)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was versteht man unter „Spiegel“ und Holzstrahlen?</h2>



<p>Jeder Baum braucht zur Wasser- und Nährstoffleitung vom Stammäußeren zum Stamminneren so genannte „Holzstrahlen“ oder „Markstrahlen“. Gleichzeitig erhöhen die Strahlen die Festigkeit und Steifigkeit des Holzes. Bäume mit vielen Strahlen bekommen so weniger oft Längsrisse.</p>



<p>Holzstrahlen speziell angeschnitten bzw. gehobelt, erkennt man sie als „Flecken“, welche glänzend wirken wie ein „Spiegel“. Sie werden gern als gestalterische Elemente genutzt, weil sie die Optik beleben.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/parkettspiegel1-1024x768-1.jpg" alt="Parkettspiegel." class="wp-image-800" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/parkettspiegel1-1024x768-1.jpg 1024w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/parkettspiegel1-1024x768-1-300x225.jpg 300w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/parkettspiegel1-1024x768-1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/parkettspiegel-768x1024-2.jpg" alt="„Spiegel“ und Holzstrahlen beim Holz." class="wp-image-803" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/parkettspiegel-768x1024-2.jpg 768w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/parkettspiegel-768x1024-2-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p></p>
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		<title>Fase – Was ist das und wie sieht es aus?</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 14:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Fase bezeichnet man die kleine Abschrägung einer Parkett-Kante. Fasen werden an einer oder beiden Seiten von Hand oder machinell gefräst. Fasen sind wenige Millimeter tief und haben einen 45° oder 60° Winkel zum Boden. Fasen werden im Englischen &#8222;bevel&#8220; genannt. Vorteile von Fasen Nachteile von Fasen Typen &#38; Wirkung von Fasen auf das Aussehen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://parkett-aktion.blog/fase-was-ist-das-und-wie-sieht-es-aus/">Fase – Was ist das und wie sieht es aus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://parkett-aktion.blog">Parkett Aktion Blog: Ratgeber und Anleitungen f&uuml;r Parkett</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als Fase bezeichnet man die kleine Abschrägung einer Parkett-Kante. Fasen werden an einer oder beiden Seiten von Hand oder machinell gefräst. Fasen sind wenige Millimeter tief und haben einen 45° oder 60° Winkel zum Boden. Fasen werden im Englischen &#8222;bevel&#8220; genannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile von Fasen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betonen die einzelnen Dielenreihen</li>



<li>Strecken den Raum optisch entlang der Fase</li>



<li>Verringern den <a href="https://parkett-aktion.blog/holzrisse-risse-im-parkett/">Einfluß von kleinen Fugen und Rissen</a>, bspw. im Winter oder durch Heizung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Nachteile von Fasen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>In den Fasen kann sich Schmutz sammeln. </li>



<li>Die <a href="https://parkett-aktion.blog/so-reinigen-sie-ihr-parkett-richtig/">Reinigung von Parkett</a> ist etwas aufwändiger</li>



<li>Der Raum kann unruhiger wirken</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Typen &amp; Wirkung von Fasen auf das Aussehen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Keine Fase (0V)</h3>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="941" height="668" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-14-151051.jpg" alt="Parkett ohne Fase - Die Oberfläche ist nahezu glatt." class="wp-image-770" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-14-151051.jpg 941w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-14-151051-300x213.jpg 300w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-14-151051-768x545.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 941px) 100vw, 941px" /><figcaption class="wp-element-caption">Parkett ohne  Fase &#8211; Die Oberfläche ist nahezu glatt.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Vor allem bei Parkettböden und Schiffsböden mit kleineren Elementen wird auf den Einsatz einer Fase verzichtet, da die vielen Fase das Verlegebild stören könnten. Der Boden wirkt dann wie aus einem Stück. Bei Parkettböden ohne Fase geht es nicht darum jedes einzelne Element zu betonen, sondern den Boden als gesamtes in den Blickpunkt zu rücken.</p>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Fasen längsseitig (2V)</h3>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="941" height="665" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-14-151232.jpg" alt="Parkett mit Längsfase - Die einzelnen Dielen sind zu erkennen." class="wp-image-772" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-14-151232.jpg 941w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-14-151232-300x212.jpg 300w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-14-151232-768x543.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 941px) 100vw, 941px" /><figcaption class="wp-element-caption">Parkett mit Längsfase &#8211; Die einzelnen Dielen sind zu erkennen.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Hier werden die Dielen an den Längsseiten mit einer Fase versehen, wohingegen die Stirnseiten der Dielen „scharfkantig“ bleiben und damit ohne optische Unterbrechung. Diese Bearbeitung führt dazu, dass sich jede Dielenreihe optisch hervorhebt, wohingegen es so wirkt, als wären die Dielen fast so lang wie der Raum selber. Dies wirkt als optische Verlängerung des Raumes.</p>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Fasen umlaufend (4V)</h3>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/4-seitige-fase-handmade.jpg" alt="Die Fase beim Parkett." class="wp-image-532" srcset="https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/4-seitige-fase-handmade.jpg 1024w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/4-seitige-fase-handmade-300x225.jpg 300w, https://parkett-aktion.blog/wp-content/uploads/2025/02/4-seitige-fase-handmade-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Parkett mit umlaufender Fase (4-seitig)</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Hier werden die Dielen mit einer umlaufenden Fase versehen und es entsteht eine feine 3D-Optik, die jede einzelnen Diele optimal zur Geltung bringt. Neben der Längsfase gibt es eine sogenannten Stirnfase. Die Fasen schützten die Kanten des Holzes vor Abnutzung und stärkt somit die Widerstandsfähigkeit des Bodens. In den kalten Wintermonaten mit geringer Luftfeuchtigkeit ist eine 4-seitige Fase hilfreich, da etwaige entstehende kleine Fugen durch die Abschrägung der Kanten optisch nicht so sehr auffallen wie bei Böden ohne Fasen.</p>
</div>
</div>
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			</item>
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		<title>Garantie bei Parkettböden: Darauf sollten Sie achten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SPA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 14:32:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>30 Jahre Garantie, Geld-zurück-Garantie, Zufriedenheits-Garantie – viele Parkettboden-Händler werben mit verlockenden Garantieversprechen. Beim Kunden kann so der Eindruck entstehen, dass damit scheinbar alle Mängel und Schäden im Parkett abgedeckt sind. Was jedoch tatsächlich dahinter steckt und welche Stolperfallen es im Garantiefall in der Praxis gibt, erfahren Sie in diesem Artikel. Der Unterschied zwischen Garantie und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>30 Jahre Garantie, Geld-zurück-Garantie, Zufriedenheits-Garantie – viele Parkettboden-Händler werben mit verlockenden Garantieversprechen. Beim Kunden kann so der Eindruck entstehen, dass damit scheinbar alle Mängel und Schäden im Parkett abgedeckt sind. Was jedoch tatsächlich dahinter steckt und welche Stolperfallen es im Garantiefall in der Praxis gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.</p>
<h2>Der Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung</h2>
<p>Ob Parkettboden, Auto oder Handy &#8211; im Zusammenhang mit Mängeln oder Schäden eines Produktes spielen die Begriffe Garantie und Gewährleistung eine wesentliche Rolle. Im Volksmund kommt es dabei aber immer wieder zu Verwechslungen und Missverständnissen, obwohl es einen entscheidenden Unterschied gibt: Während die Gewährleistung gesetzlich geregelt ist, handelt es sich bei der Garantie um ein freiwilliges vertragliches &#8211; und häufig stark eingeschränktes &#8211; Zugeständnis des Unternehmens.</p>
<h2>Was bedeutet Gewährleistung?</h2>
<p>Der Anspruch auf Gewährleistung ist im ABGB gesetzlich geregelt. Jeder Händler hat demnach dafür Gewähr zu leisten, dass die verkaufte Sache bzw. Ware die vereinbarten oder allgemein vorausgesetzten Eigenschaften aufweist &#8211; ansonsten liegt ein Mangel vor. Die geregelten Gewährleistungsfristen betragen 2 Jahre bei beweglichen und 3 Jahre bei unbeweglichen Sachen (Grundstücke, Bauwerke) &#8211; innerhalb dieses Zeitraumes kann eine Gewährleistung eingefordert werden.</p>
<p>Entscheidend ist, dass der Mangel bereits bei der Übergabe der Ware vorhanden sein muss, wovon innerhalb der ersten 6 Monate ausgegangen wird. Danach tritt die sogenannte Beweislastumkehr in Kraft. Das bedeutet, der Käufer der Ware muss erst beweisen, dass der Mangel bei der Übergabe bereits bestanden hat, bevor er seinen Anspruch auf Gewährleistung geltend machen kann.</p>
<p>Das Gewährleistungsrecht zielt auf Gerechtigkeit durch Herstellung einer mangelfreien, gleichwertigen Leistung (Ware, Produkt) für eine Gegenleistung (bezahlter Preis) ab. Der Käufer soll in erster Linie das erhalten, was ihm versprochen wurde und wofür er auch bezahlt hat &#8211; unabhängig davon, wer den Mangel verschuldet hat. Dementsprechend erfolgt die Gewährleistung in zwei Stufen. Primär soll der Mangel durch Verbesserung oder Nachlieferung der Ware innerhalb einer gesetzten Frist behoben werden und so das Gleichgewicht zwischen Leistung und Gegenleistung wiederhergestellt werden.</p>
<p>Erst wenn dies nicht möglich ist oder der Versuch scheitert, kommen die sogenannten sekundären Behelfe der Gewährleistung zum Tragen. Bei einem unwesentlichen unbehebbaren Mangel kann die verminderte Leistung durch eine Reduktion der Gegenleistung (Preisminderung) ausgeglichen werden. Handelt es sich um einen wesentlichen unbehebbaren Mangel, besteht auch die Möglichkeit der Vertragsaufhebung (Wandlung) und einer damit eventuell verbundenen Schadenersatzforderung.</p>
<h2>Abgrenzung zur Produkthaftung</h2>
<p>Ist ein Produktfehler die Ursache für Folgeschäden an Personen oder anderen Sachen, gilt die ebenfalls verschuldensunabhängige und zwingende Produkthaftung. Dabei handelt es sich um eine Unternehmerhaftung, die primär den Hersteller des Produktes betrifft. Befindet sich der Unternehmenssitz des Erzeugers allerdings im Ausland und käme im Schadensfall dementsprechend ausländisches Recht zur Anwendung, kann auch der inländische Importeur des Produktes bzw. der Händler zur Haftung herangezogen werden. Entscheidend für das Inkrafttreten der Produkthaftung ist, dass der Produktfehler bereits vorhanden war, als das Produkt in Umlauf gebracht wurde. Schäden am Produkt selbst werden von der Produkthaftung nicht übernommen.</p>
<h2>Was bedeutet Garantie?</h2>
<p>Im Gegensatz zur Gewährleistung sind Garantieleistungen nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern vertraglich vereinbart. Die Garantie bildet ein freiwilliges Versprechen eines Herstellers oder Händlers, dafür einzustehen (z. B. durch Rückerstattung des Kaufpreises, Austausch oder Verbesserung etc.), wenn das Produkt bestimmte Eigenschaften oder Erwartungen nicht erfüllt. Was die Garantie genau umfasst, unter welchen Bedingungen welche Ansprüche geltend gemacht werden können bzw. welche Einschränkungen es gibt, kann vom Unternehmen selbst definiert werden.</p>
<h2>Was viele Verbraucher nicht wissen:</h2>
<p>Eine Garantie kann zwar Gewährleistungsansprüche erweitern bzw. ergänzen, nicht jedoch ersetzen. Häufig wird von Unternehmen durch propagierte Garantieleistungen daher verschleiert, dass die zugesagten Ansprüche ohnehin bis zu einem gewissen Grad im Rahmen der Gewährleistung bestehen. Deshalb legt das Verbraucherrecht fest, dass vom jeweiligen Unternehmen neben der Garantieerklärung auch ausdrücklich auf die bestehende Gewährleistungspflicht hinzuweisen ist.</p>
<h2>Garantiebedingungen in der Praxis</h2>
<p>Bei vielen Parkett-Herstellern ist die Werbung für die hohe Qualität ihres Bodenbelags mit einer langen Garantiezeit von 30 Jahren und mehr verbunden. Damit suggerieren sie dem Verbraucher, dass er sich in Bezug auf Schäden im Boden keine Gedanken zu machen braucht. Ein Blick auf das Kleingedruckte der Garantiebedingungen zeigt allerdings schnell, dass das Versprechen in den meisten Fällen an viele Einschränkungen und Auflagen gekoppelt ist, die im Schadensfall zum Fallstrick werden können.</p>
<h3>Sachgemäße Verlegung und Pflege</h3>
<p>So liegt ein Garantiefall nur dann vor, wenn der Schaden trotz sachgemäßer Verlegung und Pflege des Parketts eingetreten ist. Die Beweislast trägt dabei der Konsument. Er muss nachweisen, dass die Verlegeanleitung, die Pflegehinweise und die Auflagen des Parkettboden-Herstellers bezüglich Reinigung bzw. Instandhaltung ausnahmslos eingehalten wurden bzw. für durchgängig optimale raumklimatische Bedingungen gesorgt wurde. In der Realität gestaltet sich das verständlicherweise sehr schwierig, bzw. unmöglich, was dem Hersteller immer die Möglichkeit gibt die suggerierte Garantie abzulehnen.</p>
<h3>Ausnahme von Mängelursachen</h3>
<p>Darüber hinaus sind in den meisten Garantiebedingungen neben unsachgemäßem Gebrauch auch diverse andere Ursachen von Mängeln ausgeschlossen, wie zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Unfälle</li>
<li>Insektenbefall</li>
<li>Schäden durch Feuchtigkeitseinwirkung</li>
<li>höhere Gewalt</li>
<li>Farbveränderungen durch Licht</li>
<li>raumklimatisch bedingte Verformungen oder Fugenbildung</li>
<li>Verschleiß der Oberfläche bzw. Oberflächenbeschichtung</li>
</ul>
<h3>Bestätigung durch Gutachten</h3>
<p>Häufig ist ein Garantiefall auch an die Bedingung geknüpft, dass das Vorliegen eines Mangels durch ein Gutachten bestätigt werden muss. Kann der &#8211; meist vom Unternehmen beauftragte &#8211; Sachverständige nicht eindeutig feststellen, ob der Mangel auf die Produktqualität selbst oder eine unsachgemäße Verlegung bzw. Reinigung des Parketts zurückzuführen ist, verlieren die Garantiebestimmungen ihre Gültigkeit.</p>
<h3>Keine Haftung für andere</h3>
<p class="Text">Die Garantieerklärung eines Unternehmens gilt natürlich auch dann nicht, wenn der Schaden am Bodenbelag von jemand anderem verursacht worden ist. Relevant kann das vor allem auf Baustellen sein, bei denen im Zuge von Neubau- oder Umbauarbeiten mehrere Professionisten von unterschiedlichen Gewerken beschäftigt sind. Meist kann in diesen Fällen die Schuldfrage des mangelhaften Parketts nur schwer oder gar nicht eindeutig geklärt werden &#8211; und der Garantieanspruch entfällt.</p>
<h3>Zeitliche Einschränkung der Geltendmachung</h3>
<p class="Text">Auch zeitliche Einschränkungen können Folgen für die Geltendmachung der Garantie haben &#8211; zumindest, wenn es sich um einen Mangel außerhalb der gesetzlichen Gewährleistung handelt. In den Garantiebedingungen kann eine bestimmte Frist enthalten sein (z. B. 30 Tage nach Auftreten), innerhalb derer der Mangel gemeldet werden muss. Andernfalls übernimmt der Unternehmer keine Haftung mehr, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass der Schaden bereits länger bekannt war.</p>
<h2>Wie Sie als Konsument vorgehen sollten</h2>
<h3>Vor Vertragsabschluss</h3>
<p>Wenn die Verlegung eines neuen Bodens ansteht und Sie vor der Entscheidung stehen, welches Parkett am besten ist, sollten Sie sich nicht von Garantieversprechen blenden lassen. Hinterfragen Sie genau, welche Garantieleistungen tatsächlich beinhaltet sind und an welche Bedingungen diese geknüpft sind. Lesen Sie vor allem auch das Kleingedruckte im jeweiligen Garantiezertifikat und lassen Sie sich unklare Formulierungen näher erläutern. Behalten Sie dabei im Hinterkopf, dass Sie unabhängig von der Garantie immer einen gesetzlichen Anspruch auf Gewährleistung haben.</p>
<h3>Im Schadensfall</h3>
<p>Weist Ihr Parkettboden nach der Verlegung tatsächlich einen Mangel auf, sollten Sie diesen schnellstmöglich melden. Innerhalb von 2 Jahren können Sie sich aussuchen, ob Sie den Mangel anhand der Garantievereinbarung oder der gesetzlichen Gewährleistung reklamieren möchten. Grundlage Ihrer Entscheidung sollte dabei sein, welches Resultat der Mangelbehebung für Sie am besten ist.</p>
<p>Ist der Mangel außerhalb der Gewährleistung aufgetreten, empfiehlt es sich in den meisten Fällen den Händler zu kontaktieren und mit diesem sie Sache zu besprechen. Meist bringt Ihnen als Konsument eine Kulanzabsprach mit Ihrem Händler mehr als die Garantieversprechen der Hersteller.  Bring die Kontaktaufnahme mit Ihrem Händler kein annehmbares Ergebnis, dann sollten Sie auf die gültigen Garantiebestimmungen achten. Diese umfassen insbesondere die Frist, innerhalb derer Sie den Schaden reklamieren müssen, sowie die Umstände, die für den Mangel verantwortlich sind.</p>
<h2 class="H2">Fazit</h2>
<p class="Text">Die verlockenden Garantie-Versprechen mancher Parkettboden-Anbieter werden häufig vorrangig zu Werbezwecken eingesetzt. Während einerseits bestimmte Leistungen ohnehin im Rahmen der Gewährleistung gedeckt sind, können andererseits frei wählbare Auflagen oder Einschränkungen der Garantieleistungen im Schadensfall für ein böses Erwachen sorgen. Informieren Sie sich deshalb bereits im Vorfeld ausführlich über die Gültigkeit und Bedingungen der Garantie.</p>
<p class="Text">Seriöse Händler verzichten auf den Einsatz derartiger Werbung und finden mit dem Kunden im Schadensfall eine Lösung mit der beide Seiten gut leben können.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grundlagen: Aufbau und Arten von Parkett</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SPA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 14:28:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Parkett zählt zu den beliebtesten Bodenbelägen: Es ist vielseitig einsetzbar, optisch ansprechend, pflegeleicht und schafft eine behagliche Wohnatmosphäre. Ein Überblick über Aufbau und Arten von Parkett finden Sie in diesem Artikel. Aufbau von Parkett Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal von Parkettböden ist der Aufbau. Man unterscheidet grundsätzlichen zwischen Massiv- oder Einschichtparkett und Fertig- oder Mehrschichtparkett Massivparkett (Einschichtparkett) [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Parkett zählt zu den beliebtesten Bodenbelägen: Es ist vielseitig einsetzbar, optisch ansprechend, pflegeleicht und schafft eine behagliche Wohnatmosphäre. Ein Überblick über Aufbau und Arten von Parkett finden Sie in diesem Artikel.</p>
<h2>Aufbau von Parkett</h2>
<p>Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal von Parkettböden ist der Aufbau. Man unterscheidet grundsätzlichen zwischen Massiv- oder Einschichtparkett und Fertig- oder Mehrschichtparkett</p>
<h3>Massivparkett (Einschichtparkett)</h3>
<p>Massivparkett ist die traditionelle Form von Parkett. Es besteht durchgehend aus einer Schicht Vollholz und wird üblicherweise im Rohzustand verlegt. Dazu wird es mit dem Untergrund vollflächig fest verklebt und erst anschließend geschliffen und oberflächenbehandelt. Darum nimmt die Verlegung von Massivparkett vergleichsweise mehr Zeit in Anspruch, da der Boden erst nach mehreren Arbeitsschritten begehbar ist. Durch moderne Fertigungsverfahren ist Massivparkett heutzutage jedoch auch zunehmend mit werkseitig aufgebrachter Oberflächenbehandlung erhältlich, wodurch sich die Dauer der Verlegearbeiten reduziert.</p>
<p>Massivparkett gilt als besonders widerstandsfähig und langlebig und kann durch seine Dicke von bis zu 22 mm immer wieder renoviert und neu aufgearbeitet werden. Massivparkett wird in verschiedene Typen unterteilt:</p>
<h3>Massivdielen</h3>
<p>Als reines Naturprodukt werden Massivdielen leimfrei aus einem Stück Holz gefertigt und sind meist in großflächigen Formaten von mindestens 12 cm Breite und 120 cm Länge erhältlich.</p>
<h3>Stabparkett</h3>
<p>Die klassische Form des Parketts besteht aus einzelnen Holzstäben, die mittels Nut und Feder ineinander gesteckt und in verschiedenen Verlegemustern auf den Unterboden genagelt bzw. verklebt werden. Stabparkett ist in unterschiedlichen Abmessungen erhältlich, wobei die gängigsten Maße zwischen 40 und 50 cm Länge, 6 bis 8 cm Breite und 22 mm Dicke liegen.</p>
<h3>Mosaikparkett (Klebeparkett)</h3>
<p>Beim Mosaikparkett sind einzelne kleine und dünnere Holzlamellen (meist 8 bis 10 mm dick) auf verlegefertigen Netzen angebracht, die in verschiedenen Verlegemustern auf dem Unterboden verklebt werden. Die quadratischen Lamellen bieten gestalterischen Freiraum und verleihen dem Parkettboden eine charakteristische kleinteilige Struktur.</p>
<h3>Lamparkett</h3>
<p>In seinen Eigenschaften ist Lamparkett eine Mischung aus Stab- und Mosaikparkett: Während die Abmessungen denen des Stabparketts ähnlich sind, sind Dicke und Verlegung mit dem Mosaikparkett vergleichbar. Durch die geringe Aufbauhöhe war Lamparkett vor allem auch bei Renovierungen von Bestandsbauten beliebt. Durch den vermehrten Einsatz von Fertigparkett, wird heutzutage kaum noch Lamparkett verarbeitet.</p>
<h3>Hochkantlamellenparkett (Industrieparkett)</h3>
<p>Als Restprodukt aus der Mosaikparkett-Produktion besteht Hochkantlamellenparkett ebenfalls aus einzelnen Vollholzlamellen, die hochkant angeordnet werden. Es gilt als preiswerte Alternative und wird aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit meist im industriellen Bereich oder in öffentlichen Einrichtungen sowie in der Gastronomie eingesetzt. Wobei an dieser Stelle angemerkt sei, dass die Verlegung von Hochkantlamellen ausschließlich von einem professionellen Bodenleger durchgeführt werden kann. Die Verlegung ist aufgrund der Beschaffenheit dieses Industrieparketts sehr aufwendig und daher auch dementsprechend kostspielig (auch wenn die unverlegte Hochkantlamelle selbst sehr günstig ist).</p>
<h3>Tafelparkett (Französisches Parkett)</h3>
<p>Bekannt aus Schlössern und Prunkbauten gilt Tafelparkett als edelste Form des Parkettbodens. Geometrische Formen aus unterschiedlichen Holzarten werden zu quadratischen Tafeln verleimt und in komplexen Mustern verlegt, was jeden Boden zu einem unverwechselbaren Unikat werden lässt.</p>
<h3>Fertigparkett (Mehrschichtparkett)</h3>
<p>Im Gegensatz zum Massivparkett wird Fertigparkett bereits vom Hersteller verlegefertig produziert. Es besteht aus zwei oder drei miteinander verleimten Schichten sowie einer durch Öl oder Lack fertigen  Oberfläche, die den Boden direkt nach dem Verlegen begehbar macht.</p>
<p>Fertigparkett ist auch bei Heimwerkern beliebt, da es durch anwenderfreundliche Klicksysteme relativ einfach und schnell selbst verlegt werden kann.</p>
<h3>2-Schicht-Parkett</h3>
<p>Der Aufbau von 2-Schicht-Parkett besteht aus einer oberen Nutz- oder Deckschicht und einer unteren Trägerschicht. Die Dicke der Nutzschicht (mindestens 2,5 mm), die aus Echtholz verschiedenster Holzarten besteht, gilt als Qualitätsmerkmal des Parketts: Je dicker, desto hochwertiger und desto öfter kann der Boden abgeschliffen werden. Die Trägerschicht besteht entweder aus preiswerterem Massivholz (z. B. Nadelholz-Elementen) oder aus Holzverbundstoff-Platten (MDF &#8211; mitteldichte Faserplatte oder HDF &#8211; hochdichte Faserplatte) und ist quer mit der Deckschicht verleimt. 2-Schicht-Parkett muss vollflächig verklebt verlegt werden. Durch die unterschiedlichen Größen und die Verlegung in Einzelstäben bietet 2-Schicht-Parkett vielseitige Möglichkeiten der Bodengestaltung.</p>
<h3>3-Schicht-Parkett</h3>
<p>Zusätzlich zu Nutzschicht und Trägerschicht enthält 3-Schicht-Parkett einen sogenannten Gegenzug, der ebenfalls aus Holz oder Holzverbundstoffen besteht und der für zusätzliche Stabilität der Fußbodenkonstruktion sorgt. 3-Schicht-Parkett wird vorwiegend als Landhausdiele oder Schiffsboden angeboten und kann sowohl schwimmend auf einer geeigneten Unterlagsmatte als auch vollflächig verklebt verlegt werden.</p>
<h3>Furnierparkett</h3>
<p>Als Sonderform des Parkettbodens kombiniert Furnierparkett die Besonderheiten von Holzboden und Laminatboden. In Harz getränkte Edelholzfurniere werden auf wasserresistenten HDF-Trägerplatten verklebt und erreichen durch ihre mehrfach beschichtete Oberfläche eine hohe Belastbarkeit. Im Gegensatz zum konventionellen Fertigparkett ist die Nutzfläche des Furnierparketts nur 0,6 mm dick und kann daher nicht abgeschliffen werden. Furnierparkett kann schwimmend verlegt werden und ist durch die besonders geringe Aufbauhöhe für Renovierungen bestehender Fußbodenkonstruktionen geeignet.</p>
<h2>Formate und Optik von Parkett</h2>
<p>Parkettpaneele gibt es in verschiedenen Formaten, die dem Boden ein jeweils charakteristisches Erscheinungsbild verleihen. Die Parkett Optik wird in folgende Kategorien unterteilt:</p>
<h3>Landhausdielen-Optik</h3>
<p>Die bekannteste Parkett-Optik ist die Landhausdiele (1-Stab-Boden), bei dem das Parkettpaneel aus einem Holzstück gefertigt wird. Durch das großflächige Format und die durchgängige Oberfläche bleiben die Charaktereigenschaften der verwendeten Holzart vollständig erhalten. Ein Boden in Landhausdielen-Optik verleiht einem Raum eine elegante Anmutung und lässt Räume optisch größer wirken.</p>
<h3>Schiffsboden-Optik</h3>
<p>Der Deckbelag des Schiffsbodens ist im Gegensatz zu den Landhausdielen durch versetzt angeordnete Stabelemente optisch unterbrochen und erinnert an den klassischen Boden eines Schiffsdecks. Je nach Anzahl der nebeneinander liegenden Parkettstäbe wird in 2-Stab- oder 3-Stab-Schiffsboden unterschieden. Durch die kurzen Stabpaneele ergibt ein Schiffsboden ein lebendiges und dynamisches Bild, das durch seine Vielfalt mit jedem Einrichtungsstil harmoniert.</p>
<h3>Langriemen-Optik</h3>
<p>Mit ihrem langen, aber schlanken Format liegen Langriemen zwischen Landhausdiele und Schiffsboden. Durch den kreativen Spielraum in der Verlegung fügt sich die Landriemen-Optik in jede Raumgröße ein.</p>
<h2>Sortierung von Parkett</h2>
<p>So wie kein Stück Holz dem anderen gleicht, gibt es auch bei Parkett große Unterschiede in der Optik. Selbst Holz der gleichen Holzart bzw. sogar verschiedene Holzstücke des gleichen Baumes unterscheiden sich in Maserung, Farbe und Struktur. Damit der Bodenbelag ein möglichst einheitliches Gesamtbild ergibt, werden die Parkettpaneele bereits in der Produktion nach von der Holzart abhängigen, genormten Kriterien wie Asteinschlüsse, Risse, Rindeneinwüchse, Farbe, Maserung etc. sortiert. Die Sortierung hat rein optische Auswirkungen und keinerlei Einfluss auf Qualität oder Widerstandsfähigkeit des Parketts.</p>
<p>Je nach Hersteller gibt es die verschiedensten Sortierungsbezeichnungen, die jedoch allesamt in drei grundsätzliche Gruppierungen eingeteilt werden können:</p>
<h3>Ruhige Sortierung</h3>
<p>Dezente Optik, kaum Äste und Risse, unauffällige Maserung, geringe Farbunterschiede, nur Kernholz</p>
<h3>Lebhafte Sortierung</h3>
<p>Mäßig auffällige Optik, kleine gesunde, festverwachsene Äste und Risse (teils gespachtelt), ausgeprägte Maserung, kleine Anteile an Splintholz</p>
<h3>Rustikale Sortierung</h3>
<p>Auffällige Optik, viele gesunde, festverwachsene Äste und Risse (teils gespachtelt), auffallende Maserung, deutliche Farbunterschiede, hohe Anteile an Splintholz,</p>
<h2>Oberflächenveredelung von Parkett</h2>
<p>Im Gegensatz zur Oberflächenversiegelung hat die Oberflächenveredelung überwiegend optische Auswirkungen und kaum Konsequenzen auf Widerstandsfähigkeit oder Pflegebedarf des Bodens. Durch verschiedene Methoden der Oberflächenveredelung erhält ein Parkettboden sein endgültiges Erscheinungsbild. Oft werden auch mehrere Techniken in Kombination angewendet, woraus sich eine Fülle an Möglichkeiten ergibt.</p>
<h3>Gebürstetes Parkett</h3>
<p>Am bekanntesten ist das gebürstete Parkett, bei dem das Holz in Faserrichtung mit einer Bürste bearbeitet wird, um die weichen Teile des Holzes weitestgehend zu entfernen. Die verbleibenden harten Holzanteile bilden eine plastische Oberfläche, deren Struktur Schmutz und kleinere Beschädigungen in gewissem Umfang kaschiert.</p>
<h3>Geschropptes Parkett / Gehobeltes Parkett</h3>
<p>Charakteristisch für geschropptes Parkett oder gehobeltes Parkett, ist eine individuelle, meist unregelmäßige Oberflächenstruktur, die durch die Behandlung mit einem Hobel entsteht. Häufig wird geschropptes Parkett zusätzlich gebürstet, was die unverwechselbare Optik noch deutlicher unterstreicht.</p>
<h3>Gelaugtes Parkett</h3>
<p>Um unerwünschter Nachdunkelung von hellen Böden vorzubeugen, kommt gelaugtes Parkett zum Einsatz. Die aufgebrachte Lauge reagiert mit den Gerbstoffen und dem Harz des Holzes und verhindert dadurch UV-lichtbedingte Farbveränderungen. Bei dunkleren Holzarten wiederum werden Laugen angewandt, um bewusst verschiedene Farbvarianten zu erzielen.</p>
<h3>Gekalktes Parkett</h3>
<p>Ein gänzlich neues farbliches Erscheinungsbild erzielt gekalktes Parkett. Dabei wird hauptsächlich großporiges Holz (z. B. Eiche) mit Wachs und Farbpigmenten (meist weiß) behandelt, um die Poren des Holzes zu füllen und die Maserung des Bodens besonders zu betonen. Ähnlich funktioniert es bei Parkett mit Lavaeffekt: Bei dieser Methode werden Holzrillen mit vorwiegend weißen oder schwarzen Füllstoffen verschlossen, was dem Boden die Optik vereinzelter Lavaströme verleiht.</p>
<h3>Wärmebehandeltes Parkett / Geräuchertes Parkett</h3>
<p>Nicht nur Einfluss auf das Aussehen, sondern auch auf die Eigenschaften des Bodens haben kontrollierte Wärmebehandlungen bzw. Thermodruckbehandlungen. Dabei wird das Holz über mehrere Stunden aufgeheizt, um den Boden langlebiger und wasserresistenter zu machen.</p>
<p>Geräuchertes Parkett wiederum erhält durch die Wechselwirkung von aufgebrachtem Ammoniak und der Gerbsäure des Holzes neben einem braunen bis schwarzen Farbton auch mehr Geschmeidigkeit und höhere Widerstandsfähigkeit gegen Insekten- oder Pilzbefall.</p>
<h2>Versiegelung von Parkett</h2>
<p>Die abschließende Oberflächenversiegelung hat wesentlichen Einfluss auf Qualität, Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit des Parkettbodens. Je nach Beanspruchung des Bodens gibt es unterschiedliche Methoden, um das Parkett vor Feuchtigkeit, Schmutz und Beschädigungen zu schützen.</p>
<h3>Geöltes Parkett</h3>
<p>Geöltes Parkett unterstreicht die natürliche Struktur des Bodens und bleibt besonders atmungsaktiv. Durch das Auftragen von Öl bleiben die Poren des Holzes offen und können Luftfeuchtigkeit uneingeschränkt aufnehmen und wieder abgeben, was sich positiv auf das Raumklima auswirkt. Auch kleinere Beschädigungen können unkompliziert ausgebessert und repariert werden. Allerdings ist geöltes Parkett auch empfindlicher bei Wasser, Fett oder anderen Verunreinigungen und sollte daher regelmäßig mit entsprechenden Pflegemitteln nachbehandelt werden.</p>
<h3>Gewachstes Parkett</h3>
<p>Eine Alternative zu Öl ist Wachs. Gewachstes Parkett bleibt ebenfalls atmungsaktiv, ist durch die wasserabweisende Wachs-Schutzschicht jedoch widerstandsfähiger gegen Wasser und Schmutz und rutschhemmend. Auch gewachstes Parkett sollte regelmäßig nachbehandelt werden.</p>
<h3>Lackiertes Parkett</h3>
<p>Dauerhafte Versiegelung bietet lackiertes Parkett. Der aufgetragene Lack bildet eine geschlossene Schutzschicht, die das Eindringen von Feuchtigkeit sowie Abrieb verhindert. Dieser Lack muss nach dem Auftragen mehrere Tage aushärten, bevor das Parkett begehbar ist. Lackiertes Parkett braucht keine Nachbehandlung, allerdings muss bei Beschädigungen die gesamte Lackschicht abgeschliffen bzw. erneuert werden.</p>
<p>Vor allem Wasserlacke sind für die Oberflächenversiegelung empfehlenswert, da sie leicht zu verarbeiten sind und wenig Lösungsmittel beinhalten. Je nach Zusammensetzung und Schutzintensität des Lackes unterscheidet man in 1-, 2- und 3-Komponenten-Parkettversiegelung. Während der Parkettlack der 1-Komponenten-Versiegelung einen entsprechenden Basisschutz bietet, enthält Lack der 2-Komponenten-Versiegelung eine zusätzliche Härtekomponente, die einen hochwertigeren Schutz bietet und zudem schneller aushärtet. Bei der 3-K-Versiegelung wird dem Lack außerdem eine UV-Schutz-Komponente beigemengt, die den Boden vor Vergilbungen und Nachdunkeln schützt.</p>


<p></p>
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		<title>Parkett geölt oder lackiert?</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 13:57:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist besser – geöltes oder lackiertes Parkett? Diese Frage werden Sie sich unweigerlich früher oder später stellen, wenn Sie sich für einen Parkettboden entscheiden. Eine richtige Antwort darauf gibt es allerdings nicht. Denn beide Oberflächenbehandlungen haben ihre Vor- und Nachteile. Welche? Das haben wir für Sie in diesem Artikel zusammengefasst. Das Fazit zuerst: Es [&#8230;]</p>
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<p>Was ist besser – geöltes oder lackiertes Parkett? Diese Frage werden Sie sich unweigerlich früher oder später stellen, wenn Sie sich für einen Parkettboden entscheiden. Eine richtige Antwort darauf gibt es allerdings nicht. Denn beide Oberflächenbehandlungen haben ihre Vor- und Nachteile. Welche? Das haben wir für Sie in diesem Artikel zusammengefasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Fazit zuerst: Es ist reine Geschmacksache</h2>



<p>Lackierte und geölte Parkettböden weisen gewisse Unterschiede hinsichtlich Eigenschaften und Beschaffenheit auf, die sich wiederum in verschiedenen Vor- und Nachteile widerspiegeln. Geöltes Parkett ist etwas empfindlicher, etwas pflegeaufwändiger, dafür aber natürlicher und hochwertiger.</p>



<p>Welche Oberfläche für Sie am besten geeignet ist, hängt dementsprechend davon ab, was Ihnen in Bezug auf Ihren Fußboden am wichtigsten ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist eine Oberflächenbehandlung wichtig?</h2>



<p>Die Frage nach der optimalen Oberflächenbehandlung von Parkett ist mindestens genauso relevant, wie die Entscheidung für Massiv- oder Fertigparkett, schwimmender oder verklebter Verlegung, die Holzart oder das Design des Bodenbelags. Denn sie verleiht dem Parkettboden sein typisches Erscheinungsbild und schützt ihn zudem vor Schmutz, Feuchtigkeit und Abnutzung.</p>



<p>Die Oberfläche von Parkett kann mit Lack, Öl oder Wachs behandelt werden, wobei gewachste Böden in der jüngeren Vergangenheit immer seltener üblich sind. Welche Methode am besten geeignet ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Entscheidung hängt von individuellen Vorlieben und der Beanspruchung des Fußbodens ab, denn zwischen geöltem und lackiertem Parkett gibt es doch einige wesentliche Unterschiede.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Versiegelung vs. Imprägnierung – der entscheidende Unterschied zwischen Lack und Öl</h2>



<p>Der wesentliche Unterschied zwischen geöltem und lackiertem Parkett ist die Auswirkung auf die Oberfläche. Bei der Behandlung mit Öl wird das Parkett&nbsp; imprägniert. Die <strong>Poren des Holzes bleiben offen</strong> und das Material kann atmen. Im Gegensatz dazu wird die Oberfläche bei <strong>lackiertem Parkett vollflächig versiegelt</strong>. Der Lack bildet eine zusätzliche Schutzschicht und verschließt die Poren des Holzes. Aus diesem Unterscheidungsmerkmal resultieren im Grunde alle Vor- und Nachteile der beiden Behandlungsarten, die wir im Folgenden näher erläutern:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><th></th><th>Geöltes Parkett</th><th>Lackiertes Parkett</th></tr><tr><th>Schutz</th><td>Etwas anfälliger als lackiertes Parkett</td><td>Widerstandsfähiger</td></tr><tr><th>Reinigung</th><td>Idealerweise mit spez. Holzbodenseife Staubsauger mit Aufsatz</td><td>Leicht zu reinigen Feucht wischen</td></tr><tr><th>Pflege</th><td>Erstpflege empfohlen Nachölen nach 2-4 Jahren</td><td>Keine Erstpflege notwendig Lackpflege kann Abnutzung durch kleine Kratzer verlangsamen</td></tr><tr><th>Reparaturen</th><td>Kratzer sind nur optische Mängel Kleine Kratzer nur wegpolieren Kann abgeschliffen und neu geölt werden</td><td>Kratzer können wasseranfällig machen Kleine Kratzer mit Polish Tiefere Kratzer aufwändig abschleifen und neu versiegeln</td></tr><tr><th>Raumklima</th><td>Reguliert das Raumklima schneller Holz „atmet“</td><td>Kaum Einfluss auf Raumklima</td></tr><tr><th>Optik &amp; Haptik</th><td>Meist matter Fühlt sich wie Holz an Boden „fühlbar“</td><td>Meist glänzender Glatte Oberfläche „Künstliches“ Gefühl</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading">1. Schutz</h3>



<p><strong>Lackiertes Parkett gilt generell als widerstandsfähiger</strong> und robuster als geöltes Parkett. Durch die zusätzliche Schutzschicht des Lackes wird der Boden effektiver vor Schmutz, Nässe und Abnutzung geschützt. Im Vergleich dazu kann es<strong> bei geöltem Parkett rascher zu Abnutzungserscheinungen und Schäden kommen</strong>, da die Belastungen und Beanspruchungen direkt auf die Oberfläche einwirken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Reinigung</h3>



<p>Die logische Konsequenz der höheren Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und Nässe ist, dass <strong>lackiertes Parkett gemeinhin leichter zu reinigen ist</strong>. Neben der trockenen Reinigung mit einem geeigneten Staubsauger oder Besen reicht bei lackiertem Parkett grundsätzlich das regelmäßige nebelfeuchte Wischen mit Wasser und einem schonenden Reinigungsmittel aus.</p>



<p>Bei geöltem Parkett hingegen lautet die Empfehlung, dem Wischwasser eine spezielle Holzbodenseife mit rückfettenden Inhaltsstoffen beizumengen. Das erleichtert nicht nur die Beseitigung von Schmutz, sondern sorgt bei jedem Reinigungsvorgang zusätzlich für die nötige Pflege der Oberfläche. Darüber hinaus ist es auch ratsam, in regelmäßigen Abständen einen Ölrefresher einzusetzen, um den Schutz aufrechtzuerhalten.</p>



<p>Mehr lesen Sie in unserem Ratgeber zur <a href="https://parkett-aktion.blog/so-reinigen-sie-ihr-parkett-richtig/">richtigen Pflege von Parkett</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Pflege</h3>



<p>Spuren der täglichen Beanspruchung lassen sich auch bei sorgfältiger Reinigung des Fußbodens nicht gänzlich vermeiden – das gilt für lackiertes Parkett ebenso, wie für geöltes Parkett. Ein Unterschied besteht allerdings darin, wie hoch der Aufwand für die Pflege ist.</p>



<p><strong>Bei geöltem Parkett wird eine Erstpflege dringend empfohlen</strong>, um einen möglichst langanhaltenden Schutz des Bodens zu gewährleisten. Spezielle Pflegeöle sorgen dafür, dass sich die Poren des Holzes vollständig öffnen und die vorhandene Gerbsäure neutralisiert. Geöltes Parkett sollte darüber hinaus in einem <strong>Abstand von ca. 2 bis 4 Jahren nachgeölt werden, </strong>bei großer Beanspruchung auch öfter. Dazu muss die Oberfläche zunächst mit einem speziellen Intensivreiniger grundgereinigt werden, bevor die Ölschicht mit entsprechenden Pflegeölen aufgefrischt wird.</p>



<p><strong>Bei lackiertem Parkett hingegen ist eine Erstpflege nicht erforderlich</strong>. Allerdings können spezielle Parkett-Polish-Produkte die Widerstandsfähigkeit zusätzlich erhöhen. In weiterer Folge kann eine gelegentliche Intensivreinigung und die anschließende Behandlung mit einer geeigneten Lackpflege die Abnutzung der Oberfläche verlangsamen und feine Kratzer in der Lackschicht kaschieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Reparaturen</h3>



<p>Hartnäckige Flecken lassen sich sowohl von lackiertem als auch von geöltem Parkett mit Hilfe von speziellen Reinigungsmitteln relativ gut entfernen. Bei der Beseitigung von kleineren bis mäßigen Beschädigungen im Parkett ist wiederum eine geölte Oberfläche im Vorteil, da dies mit verhältnismäßig geringem Aufwand verbunden ist. So können <strong>feine Kratzer meist mit Schleifpapier und Pflegeölen wegpoliert werden</strong>. Aber auch tiefere Kratzer, Risse oder andere Schäden lassen sich gut reparieren, indem sie partiell abgeschliffen werden und die betroffene Stelle neu geölt wird. Außerdem bleibt das Holz bei geölten Parkettböden auch bei Kratzern weiterhin geschützt, weil das Öl tief in die Holzporen eingedrungen ist.</p>



<p>Während <strong>Kratzer bei geöltem Parkett</strong> daher vorrangig <strong>einen optischen Mangel darstellen</strong>, können diese bei lackierten Böden größere Schäden nach sich ziehen. Durch die mechanische Verletzung der Lackschicht ist der Schutz des Parkettbodens nicht mehr vollständig gewährleistet und Schmutz sowie Feuchtigkeit können leichter in das Holz eindringen.</p>



<p>Feine, <strong>oberflächliche Kratzer in der Lackschicht </strong>lassen sich<strong> mit Polish</strong> oder speziellen Reparatursets relativ gut beheben. Bei t<strong>ieferen Kratzern gestaltet sich die Reparatur wesentlich aufwändiger</strong>. Eine partielle Ausbesserung ist bei lackiertem Parkett nicht möglich – selbst wenn eine neue Lackschicht auf der reparierten Stelle aufgetragen wird, würden immer Unterschiede in der Oberfläche erkennbar bleiben. In diesen Fällen muss das <strong>Parkett vollständig abgeschliffen und neu versiegelt werden</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Raumklima</h3>



<p>Ein <strong>geölter Holzboden wirkt sich auch positiv auf das Raumklima aus</strong>, weil er die Luftfeuchtigkeit besser regulieren kann. Im Gegensatz zum lackierten Parkett wird die Oberfläche eines geölten Bodenbelags nicht versiegelt, sodass das Holz weiter atmen kann. Dadurch kann der Boden Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und diese langsam wieder an den Raum abgeben. Zwar reagiert auch ein lackierter Parkettboden auf Feuchtigkeit, wegen der Lackschicht allerdings vergleichsweise wenig und vor allem auch langsamer als ein geölter Boden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Optik</h3>



<p>In Sachen Optik ist bei beiden Oberflächenbehandlungen nahezu alles möglich. Durch die laufende Weiterentwicklung der Industrie gibt es sowohl bei Ölen als auch bei Lacken verschiedenste Produkte mit Glanzgraden von ultra matt bis super glänzend. So können die Vorteile einer geölten Oberfläche mit der Optik einer lackierten kombiniert werden – und umgekehrt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Haptik</h3>



<p>Weil das Holz seinen urspünglichen Charakter behält, <strong>punktet geöltes Parkett mit seiner natürlichen Haptik</strong> – vor allem beim Barfußgehen. Die direkte Berührung lässt einen die typische Maserung des Holzes spüren und ein wunderbar angenehmes Gefühl unter den Füßen entstehen – ohne zusätzliche Lackschicht. So wird jeder Schritt auf einem geölten Boden regelrecht zum Erlebnis.</p>



<h3 class="wp-block-heading">8. Gesundheit und Umwelt</h3>



<p>Dank fortschreitender technischer Entwicklung und strengen Vorschriften und Gesetzen sind heutzutage vorwiegend unbedenkliche Produkte auf dem Markt. So enthalten nahezu alle Öle und Lacke keine oder nur einen minimalen Anteil an Lösungsmitteln und stellen demnach keine Gefahr für Gesundheit oder Umwelt dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtiger Hinweis: Vorsicht vor UV-geölten Oberflächen</h2>



<p>Alternativ zu klassischen geölten oder lackierten Parkettböden werden auch immer wieder UV-geölte Oberflächen angeboten. Dabei handelt es sich mehr oder weniger um eine Mischung aus beiden Varianten: Lackähnliche Inhaltsstoffe werden mit Ölbestandteilen vermengt und unter UV-Lampen ausgehärtet. Diese Methode ist allerdings definitiv nicht zu empfehlen. Einerseits ist die Schutzschicht einer UV-geölte Oberfläche weitaus weniger strapazierfähig und andererseits ist – entgegen anderslautender Verkaufsargumente – eine partielle Ausbesserung von Schäden nahezu unmöglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Fragen im Überblick</h2>



<p><strong>Warum ist die Oberfläche wichtig?</strong><br>Die Oberflöächenbehandlung verleiht dem Parkettboden sein typisches Erscheinungsbild und schützt ihn zudem vor Schmutz, Feuchtigkeit und Abnutzung.</p>



<p><strong>Was ist der Unterschied zischen Öl und Lack?</strong><br>Mit Öl wird das Holz imprägniert. Lack bildet eine eigene Schicht auf dem Holz.</p>



<p><strong>Welche Oberfläche ist widerstandsfähiger?</strong><br>Lackiertes Parkett gilt generell als widerstandsfähiger und robuster als geöltes Parkett.</p>



<p><strong>Welche Oberfläche ist leichter zu reinigen?</strong><br>Lackiertes Parkett ist normalerweise leichter zu reinigen.</p>



<p><strong>Welche Pflegezeiträume gibt es?</strong><br>Geöltes Parkett sollte alle 2-4 Jahre nachgeölt werden.</p>



<p><strong>Welche Oberfläche ist leichter zu reaprieren?</strong><br>Geöltes Parkett ist leichter zu reparieren, sowohl bei kleinen Kratzern, als auch bei Rissen.</p>



<p><strong>Welche Oberfläche ist besser für das Raumklima?</strong><br>Geöltes Parkett hat einen schnelleren und besseren Einfluß auf das Raumklima.</p>



<p><strong>Was ist besser: geölt oder lackiertes Parkett?</strong><br>Geöltes ist etwas empfindlicher, etwas pflegeaufwändiger, dafür aber natürlicher und hochwertiger.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<p><strong>Tipp: </strong>Die richtigen <a href="https://parkett-aktion.com/zubehoer/parkett-pflege/">Pfle</a><a href="https://parkett-aktion.com/zubehoer/parkett-pflege/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">g</a><a href="https://parkett-aktion.com/zubehoer/parkett-pflege/">emittel</a> bekommen Sie bei uns im Onlineshop!</p>



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		<title>Parkett fürs Wohnzimmer</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 11:29:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warm, stilvoll, langlebig – das perfekte Parkett für Ihr Wohnzimmer. Das Wohnzimmer als Dreh- und Angelpunkt jeder Wohnung und jedes Hauses stellt je nach Lebenssituation unterschiedliche Anforderungen an einen Bodenbelag. Egal ob spielende Kinder oder 4-beinige Familienmitglieder, der Boden in einem Wohnzimmer muss für alle Eventualitäten gerüstet sein. Aber genau diese unterschiedlichen Lebensstile stellten uns [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Warm, stilvoll, langlebig – das perfekte Parkett für Ihr Wohnzimmer.</h2>



<p>Das Wohnzimmer als Dreh- und Angelpunkt jeder Wohnung und jedes Hauses stellt je nach Lebenssituation unterschiedliche Anforderungen an einen Bodenbelag. Egal ob spielende Kinder oder 4-beinige Familienmitglieder, der Boden in einem Wohnzimmer muss für alle Eventualitäten gerüstet sein.</p>



<p>Aber genau diese unterschiedlichen Lebensstile stellten uns bei der Zusammenstellung geeigneter Parkettböden für ein Wohnzimmer vor eine große Herausforderung, die wir vorab mit einem Beispiel beginnen möchten. Nehmen wir hierzu einmal 2 komplett entgegengesetzte Lebenssysteme als Beispiel:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiel 1:</h4>



<p><strong>Die junge Familie:</strong><br>Der Bodenbelag im Wohnzimmer einer jungen Familie mit Kindern und einem Hund dazu noch ebenerdig mit Terrasse und Garten. Ein derartiger Bodenbelag muss vor allem „hart im Nehmen“ sein. Da durch diese Lebensumstände der Boden einer wesentlich höheren Beanspruchung ausgesetzt wird, wie dies in unserem Beispiel 2 der Fall ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiel 2:</h4>



<p><strong>Der wohlverdiente Ruhestand:</strong><br>Der Bodenbelag eines älteren Ehepaares in einer Eigentumswohnung im 4 Stock. Straßenschuhe werden im Flur gegen angenehme Hausschuhe getauscht und man genießt die wohl verdiente Ruhe in der Pension. Bei diesem Beispiel ist der Wohnzimmerboden so gut wie keiner Beanspruchung ausgesetzt und wohl jeder Bodenbelag würde uneingeschränkt in Frage kommen.</p>



<p>Sie merken schon, beim Vergleich unserer Beispiele, die zugegeben sehr überspitzt dargestellt wurden, dass es den „globalen“ Wohnzimmerboden oder einen immer passenden Filter hierzu nicht geben kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Folgende Aussage können wir aber global treffen:</h4>



<p>Je mehr und je größeren Beanspruchungen Ihr Wohnzimmerboden standhalten soll, desto härter sollte auch das verwendete Holz sein. Für eine hohe Beanspruchung eignen sich vor allem die Holzarten: Eiche, Esche, Bambus oder Exoten wie Merbau, Doussie und Jatoba. Im Umkehrschluss bedeutet das, je mehr Sie Ihren Boden schonen, desto weicher kann auch das Ausgangsmaterial gewählt werden wie z.B.: Lärche. Auch dunkle Holzarten wie z.B.: Nussbaum sollten nur mäßigen Beanspruchungen ausgesetzt werden, Nussbaum zählt zwar zu den Harthölzern, aber aufgrund der dunklen Färbung ist jede Beschädigung gut zu erkennen.</p>



<p>Ganz im Trend moderner Einrichtungsstile liegen rustikale Sortierungen mit Ästen, gekitteten Rissen und dergleichen. Auch dieser Trend kommt einer höheren Beanspruchung entgegen, denn bei rustikalen und lebhaften Parkettböden oder Landhausdielen werden Gebrauchsspuren, wenn überhaupt dann nur sehr gering, auffallen.</p>



<p>Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren, haben wir uns entschieden unter folgenden Gesichtspunkten die Auswahl für diese Rubrik „Parkett im Wohnzimmer“ zu treffen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nur natürlich geölte Parkettböden und Landhausdielen, da im Wohnzimmer auch gerne barfuß gegangen wird und nur bei diesen Böden der direkte Kontakt zum Holz gegeben ist. Zudem sind Natur geölte Böden in der Lage Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen und zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben, dies trägt zu einer gesunden Raumluft für die Bewohner maßgeblich bei.<br></li>



<li>Nur Böden die für die Verlegung auf einer Warm-Wasser-Fußbodenheizung geeignet sind. Dies scheint uns in Zeiten, in denen fast in jedem Haushalt eine Fußbodenheizung installiert ist, als ebenso wichtiges Kriterium.<br></li>



<li>Keine gealterten Böden oder Altholzcharakter Dielen. Hier besteht unter Umständen bei trockener Raumluft die Gefahr, dass sich der ein oder andere Holzsplitter lösen könnte, was bei Kindern oder Haustieren aus unserer Sicht nicht empfehlenswert ist.</li>
</ul>



<p>Ebenso wichtig wie die richtige Holzart ist aber vor allem der Wohnfühlfaktor. Denn natürlich kommt nur ein Parkett oder eine Landhausdiele in Frage, die als erstes Ihren Geschmack trifft und sie optisch begeistern kann. Denn der Boden ist nun mal das größte Möbel im Wohnzimmer und beeinflusst sowohl die weitere Einrichtung als auch den Wohlfühlfaktor ganz erheblich.</p>



<p>Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob ein Boden zu Ihnen und Ihrem Wohnzimmer passt, nutzen Sie unseren kostenlosen Musterservice. Wenn es Fragen gibt, ob ein bestimmter Boden Ihre Ansprüche erfüllen kann, stehen wir Ihnen jederzeit gerne telefonisch oder per <a href="mailto:info@parkett-aktion.com">E-Mail</a> zur Verfügung.</p>



<p></p>
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		<title>Wie Sie kleine Schäden am Parkett reparieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SPA]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 15:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einfache Lösungen für Kratzer, Dellen und Flecken – so bleibt Ihr Parkett makellos! Parkettböden verleihen jedem Raum eine elegante und warme Atmosphäre. Doch mit der Zeit können durch tägliche Nutzung kleine Schäden entstehen – Kratzer, Dellen oder sogar kleine Löcher. Zum Glück lassen sich diese oft ohne professionelle Hilfe beheben. In diesem Artikel erfahren Sie, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Einfache Lösungen für Kratzer, Dellen und Flecken – so bleibt Ihr Parkett makellos!</h2>



<p>Parkettböden verleihen jedem Raum eine elegante und warme Atmosphäre. Doch mit der Zeit können durch tägliche Nutzung kleine Schäden entstehen – Kratzer, Dellen oder sogar kleine Löcher. Zum Glück lassen sich diese oft ohne professionelle Hilfe beheben. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie kleinere Parkettschäden selbst reparieren können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Kratzer im Parkett ausbessern</h3>



<p>Kratzer gehören zu den häufigsten Schäden bei Parkettböden. Je nach Tiefe gibt es verschiedene Methoden zur Reparatur:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Feine Kratzer:</strong> Diese lassen sich oft mit einem speziellen Möbelpolitur- oder Parkettpflegemittel entfernen. Einfach mit einem weichen Tuch auftragen und in die Maserung einarbeiten.</li>



<li><strong>Leichte Kratzer:</strong> Hier hilft ein spezieller Reparaturstift oder Wachs aus dem Baumarkt. Wählen Sie eine Farbe, die Ihrem Boden am nächsten kommt, und tragen Sie sie auf den Kratzer auf.</li>



<li><strong>Tiefere Kratzer:</strong> Diese können mit einem Holzkit oder Hartwachs repariert werden. Das Material wird in den Kratzer gefüllt, geglättet und nach dem Trocknen vorsichtig abgeschliffen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Dellen im Parkett beheben</h3>



<p>Dellen entstehen meist durch schwere Möbel oder heruntergefallene Gegenstände. Eine einfache Methode zur Behebung ist der Einsatz von Hitze und Feuchtigkeit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Tuch und Bügeleisen:</strong> Legen Sie ein feuchtes Tuch auf die Delle und fahren Sie mit einem warmen Bügeleisen darüber. Das Holz nimmt die Feuchtigkeit auf und quillt leicht, wodurch die Delle oft verschwindet.</li>



<li><strong>Holzauffrischer:</strong> Falls die Methode mit dem Bügeleisen nicht ausreicht, kann ein spezieller Holzauffrischer helfen, die beschädigte Stelle optisch anzugleichen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Kleine Löcher und tiefe Schäden reparieren</h3>



<p>Falls Ihr Parkett kleine Löcher oder tiefere Schäden aufweist, können Sie wie folgt vorgehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Holzkitt oder Holzspachtel:</strong> Wählen Sie einen Kitt in der passenden Holzfarbe und tragen Sie ihn mit einem Spachtel auf die beschädigte Stelle auf. Nach dem Trocknen mit feinem Schleifpapier glätten.</li>



<li><strong>Hartwachskit:</strong> Für größere Schäden eignet sich ein Hartwachskit, das mit einem Schmelzgerät verarbeitet wird. Nach dem Aushärten kann die Stelle poliert werden, um eine glatte Oberfläche zu erhalten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Nachbehandlung und Pflege</h3>



<p>Nach jeder Reparatur sollte das Parkett entsprechend nachbehandelt werden, um den Boden zu schützen und ein einheitliches Erscheinungsbild zu erhalten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nachölen oder Versiegeln:</strong> Falls Ihr Parkett geölt ist, tragen Sie eine dünne Schicht Parkettöl auf die reparierte Stelle auf.</li>



<li><strong>Polieren:</strong> Bei versiegeltem Parkett kann eine Politur helfen, den Glanz wiederherzustellen.</li>



<li><strong>Regelmäßige Pflege:</strong> Eine regelmäßige Reinigung mit geeigneten Mitteln und der Einsatz von Filzgleitern unter Möbeln helfen, künftige Schäden zu vermeiden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Mit den richtigen Methoden und Werkzeugen lassen sich kleine Schäden am Parkett oft einfach selbst beheben. Achten Sie darauf, die passenden Materialien für Ihren Bodenbelag zu verwenden und arbeiten Sie sorgfältig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. So bleibt Ihr Parkett lange schön und gepflegt!</p>



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